
140 I. Clollprozeß. A. Gerichtaorbnung. Kap. XVI. 
fallstgen Nova, 1, 68. in) Von dem Fall, wenn die Reself- 
sion eines Endurtheils durch Anfechtung des vorausgegange- 
nen rechtokr. Interlokuts bewirkt werden will, und zu dem 
Ende mit der Berufung incidenter dle Restitution c. laps. 
satal. und c. sent. zugleich nachgesucht wird. I. 300. v) 
Wenn ein mit der Appellation incidenter ex novis angebradt-- 
tes Rest--Gesuch zur ersten Inst. verwiesen wird, so läuft d'e 
Frist zu dessen Anbringung daselbst erst a die publ. des ober- 
richterl. Urtheils. V, 191. Nr. 4. B) Restitutlon ge- 
gen Versäumniß der Fatalien und Präjudizial- 
fristen: a) Rest.-Frist bei moralischen Personen. 1, 20, 
(Nr. 6.) 390. Note 1. II, 104. insbesondere bel dem Fis- 
kus. I, 58. Nr. 2. b) Wo ist die Rest. c laps. term. 
Draej. nachzusuchen?: IV, 415. c) Rest. gegen Versäumung 
der Berufungsfrist. IX, 128. d) Frlst zur Anbringung, 
wenn erst durch das Erkenntniß die Versäumniß erfahren 
wird V, 191. Nr. 3. VIII, 47. Nr. 1. e) Bei der Inei- 
dent-Rest. wegen neu gufgefundener Beweise macht es keinen 
Unterschied, ob das Beweisverfahren durch Bewelsanticipa- 
tion oder Beweisinterlokut eingeleitet wurde. IX, 415. Nr. 10. 
1) Grundsätze, nach welchen Rest.-Gesuche gegen Desertlons- 
und Komumazlal-Erkenntnisse zu beurtheilen fsiud. V, 190. 
Nr. 1. 2. 6) Rest. c. term. praej. in Wechselsachen. Il#- 
152, Nr. 6. — h) Atteste zur Bescheinigung der Verhin- 
derung durch Krankheit. V, 101. Nr. 5. i) Bescheinigung 
des Rest.-Grunds durch den Eid des Imploranten. VII, 139. 
k) Gründe zur Restitutlon. V, 192. Nr. 6. 1) Arglist des 
Gegners; Frist hiebei. V, 110. Nr. 2. m) Ob FIrrthum 
bezüglich des Insinuatlons-Tages, ein Rest.-Grund? l, 319. 
D) Ungenauigkeit bei Ladungen zum Publ.-Termin kann zur 
Rest. dienen. II, 299. o) Unrichtige Belehrung über das 
Fatale ist kein Rest.-Grund. VI, 221. p) Restitution vom 
Cegner bewilligt. VII, 320. q) Nachweis der Fristenbeob- 
achtung. III., 191. — Vgl. auch Abth. C. J. 38. — S. 2. 
Vom remeldio nullitotis. a) Bel welchem Gerichte die 
Nullitätsklage anzubringen. VIII, 189. b) Von Verhand= 
lung der Nullitätsklagen. VII, 236. c) Ueber Nullitätsque= 
relen zur Einschwärzung unzuläßiger Appellationen. III, 
284. d) Unheilbare Nullität wegen Mangels der Citation. 
33, 111, 171— 174. IX. 167. Nr. 2. Hierunter sind 
bloße Verkürzungen des rechtl. Gehörs nicht begriffen. IV, 
33. IX, 167. Nr. 3. e) Fälle unheilb. Nichtigkeit außer dem 
Mangel der Citation und Jurisbiktion. IV, 174— 176. 
Nichtigkeit des Urtheils contra rem juclicatam. VII, 288. 
) Ob Mangel der Sachlegitimation Nichtigkeit bewirke? 
y 68, 384. h) Ob Aichtigkeitsbeschwerde gegen Mandate 
zuläßlg: V, 207. i) Ist ein oberrichterl. Urtheil, welches 
dle frühere Sentenz blos aus den derfelben beigefügten Ent-