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den  Regimentern  1—15  aus  1  (schweren)
Feld=  und  1  reitenden,  bei  den  audern  Regimentern
  aus  2  (schweren)  Batterien  be-Jebt.
  zur  ersten  Fu  artillerie-Inspektion
(Berin)  gebereen  die  1.  und  2.,  zur  zweiten
Mainz)  die  3.  und  4.  Fußartilleriebrigade
(ogl.  Deutsches  Reich  Z„
Artilleriedepot  (in  Osterreich:  Artilleriezeugsdepot),
  Behörde,  welcher  die
Verwaltung  aller  Waffen  und  des  gesamten
  Artilleriematerials,  soweit  sich  dieselben
  nicht  in  den  Händen  der  Truppen
befinden,  sowie  die  Anfertigung  und  Verwaltung
  der  Munition  für  alle  Truppen
obliegt.  In  jeder  Festung  sowie  in  einer
Zahl  größerer  Wen  Garnisonorte  befindet
  sich  ein  A.  Ein  Artillerieoffizier
als  Vorstand  desselben  (in  den  Festungen
»Artillerieoffizier  vom  Platze)  und  ein
Zeugoffizier  als  radministratives  Mitglied=
  bilden  die  Behörde,  Zeugoffiziere,
Zeugfeldwebel  und  Zeugsergeanten  das
Verwaltungspersonal.  Zu  jedem  A.  gehört
ein  Laboratorium  zur  Ausführung  von
Munitionsarbeiten:;  Verwalter  desselben
ist  ein  Feuerwerksoffizier,  welchem  Oberfeuerwerker
  und  Feuerwerker  beigegeben
sind.  Der  Depotvorstand  (Artillerieoffizier
  vom  Platz)  u.  der  Feuerwerksoffizier
  gehören  stets  zur  örtlichen  Artillerierevisionskommission,
  die  in
größern  Plätzen  noch  durch  einen  oder  mehrere
  Artillericoffiziere  verstärkt  ist.  Die  Artilleriedepots
  sind  den  Artilleriedepot-In-=spektionen
  unterstellt,  und  zwar  gehören
  zur  ersten  (Posen)  die  Artilleriedepots:
  Thornmit  Filiale  Graudenz,  Posen,
Glogau,  Breslau  mit  Filiale  Schweiduitz,
Neige  mit  Filiale  Kosel,  Glatz,  Küstrin,
Berlin,  Spandauz;  zur  zweiten  (Stet-.
  tin):  Königsberg  i.  Pr.  mit  den  Filialen
Memel  und  Boyen,  Pillau,  Danzig  mit  Detachierungen
  in  Weichselmünde  und  Marienburg,
  Stettin,  Swinemünde,  Kolberg,
Stralsund,  Stade  mit  Detachierungen  in
Geestein  ünde  und  Kurhaven,  Rendsburg,
Sonderburg,  Schweriu,  Hannover  mit
Filiale  Oldenburg:  zur  dritten  (Köln):
Torgau  mit  Filiale  Witteuberg,  Magdeburg,
  Erfurt,  Koblenz,  Köln,  Münster
mit  Filiale  Minden,  Wesel,  Kassel,  Darmstadt,
  Mainz;  zur  vierten  (Straßburg

Artilleriedepot  —  Artillerieschießchsule.

i.  E.):  Saarlouis,  Rastatt,  Karlsruhe,
Metz,  Straßburg  i.  C.  mit  Filiale  Bitsch,
Diedenhofen,  Neubreisach,  Ulm.  Von  diesen
  Artilleriedepots  sind  die  zu  Berlin,  Breslau,
  Karlsruhe,  Koblenz,  Danzig,  Erfurt,
Haunover,  Stettin  Centraldepots,  d.h.
solche,  in  deren  Laboratorien  die  Patronen
für  Handfeuerwaffen  fabrikmäßig  (täglich
120—135,000)  angefertigt  werden.
Artilleriedepot-Inspektionen,  dem
Kriegsministerium  direkt  unterstellte  voresetzte
  Behörden  der  Artilleriedepots
K.  d.),  1.  Mai  1880  formiert,  bestehen  aus
einem  Stabsoffizier  der  Poßartillerie  (Regimentskommandeur),
  2  Zeughauptleuten,
  1  Feuerwerkshauptmann,  mehreren
Zeugseldwebeln  und  1  Oberfeuerwerker
als  Unterpersonal.
ertilleriemaßsta,  s.  Kalibermaßab.


Artillerieoffizier  vom  Platz,  s.  Artilleriedepot.

Vertilleriepark.  s.  Belagerungsr


park.

Artilleriepräfungskommission,  in
Preußen  (Berlin)  eine  aus  Artillerieoffizieren
  zusammengesetzte  Behörde,  die
alle  das  Artilleriemakerial  und  dessen  Verwendung
  betreffenden  Fragen  zu  begutachten
  und  die  darauf  bezüglichen  Versuche
  (die  Schießversuche  auf  dem  Schießplatz
  bei  Kummersdorf,  45  km  südlich
  von  Berlin)  durchzuführen  hat.

Artillerierevisionskommission,  s.  Artilleriedepot.


Artillerieschießschule  in  Berlin,  besteht
  aus  einem  Stamm  und  einem  wechselnden
  Kommando  von  Offizieren  und
Unteroffizieren  und  hat  die  Bestimmung,
Instruktoren  für  die  Artillerietruppen
zur  Erweiterung  der  Keuntnis  in  der  Behandlung
  und  im  Gebrauch  sämtlicher
Geschütze  und  ihrer  Munition  heranzubilden.
  Der  Stamm  besteht  aus  dein
Direktor  (Stabsoffizier),  Offizieren  als
Lehrer,  dem  Verwaltungspersonal,  einer
Lehrbatterie  und  einer  Lehrkompanie.  Die
A.  wurde  1867  errichtet  und  ist  der  Generalinspektion
  der  Artillerie  direkt  unterstellt.
  Jährlich  zwei  Kurse  vom  1.  Okt.
bis  14.  Febr.  und  vom  16.  Febr.  bis  30.
Juniz  jedes  Feld=  und  Fußartillerie=