Batteriebaumaterial

mit  Krtuzböltern  Faschinen  und  einer
Erdaufschütiung  von  1,1  m  bombensicher
eingedeckt.  Die  zwischen  den  Bettungen
an  der  Rückwand  des  Grabens  liegenden
Erdkeile  werden  mit  Erde  beschüttet  und
dienen  dann  gleichzeitig  als  Traversen.
Hinter  den  Bettungen  werden  flache  Einfahrten
  in  den  Batteriehof  angelegt  und,
nachdem  die  Brustwehr  angeschüttet  und
die  Geschütze  eingefahren  sind,  die  Muldenscharten
  durch  Erniedrigen  der  drei
mittlern  Schanzkörbe  vor  der  Bettung
und  Ausheben  der  Schartenmulden  hergerichtet.


Batteriebaumaterial,  s.  Battericu



au.
Batteriebaumaterialien-Park,  s.
O#agerungsvar!.
Batteriebanplatz,  s.  Batteriebau.
Batteriedeck,  s.  Batterie.
Batteriedepot  (#pr.  Deph),  s.  Batteriebau.

Batteriehef,  s.  Batterie.
Batteriemagazine  sind  die  Geschoßräume
  und  Pulverkammern  der  Belagerungsbatterien,
  s.  Batterie.
atterieoffizier,  s.  Batterie.
Batterieschloß  (Steinschloß),  s.
Handfenerwaffen  (S.  175).
Batterieschlosser  der  Feldartillerie  haben
  den  Zweck,  die  Geschützrohre  und  Verschlüsse
  der  Batterie  in  sauberm  Zustand
zu  erhalten,  wofür  sie  eine  monatliche
Zulage  von  6  Mark  erhalten.  Die  B.  sind
als  solche  den  Waffenmeistern  ((s.  d.)
unterstellt.  -
Bauthspanner  (Gastraphretes),  s.
Armbrust.
Baum,  in  der  Mariue:  ein  zum  Spreizen
  der  Baumsegel  dienendes  Rundholz.
Beaumont-Gewehr  (spr.  bohmöng),  s.
Handfenerwaffen  (S.  183).
Bedeckter  Weg,  s.  Gedeckter  Weg.
Bedecktes  Terrain,  Terrain,  in  welchemdie
  freie  Umsicht  durch  Wald,  Gebände
(Bodenbedeckungen)  gehemmt  ist.
Bedeckung,  eine  Truppenabteilung,  die
einzelne  Personen  oder  an  sich  kampfunfähige
  Abteilungen  gegen  feindliche  Annriste
  schützen  soll.  Solche  Personaledeckung
  erhalten:  das  Hauptquartier
oder  höhere  Truppenführer,  Ordonnanz=—

  Befestigungskunst.

23

offiziere,  Kuriere  2c.  durch  die  Stabswache
oder  Kommandos  von  Infanteristen  oder
Reitern.  Das  Hauptquartier  erhält,  je
nach  der  Gefahr  eines  feindlichen  überfalls,
  in  Quartieren  eine  entsprechend
starke  B.  von  Infanterie,  auf  dem  Marsch
von  Kavallerie,  außer  der  Stabswache.
Specialbedeckungen  erhalten  Transportkolonnen
  von  Armeematerial  2c.,  die
unter  denselben  oder  nochverschärsten  Vorsichtsmaßregeln
  zu  marschieren  haben  wie
die  Truppen  in  der  Nähe  des  Feindes;
eine  möglichst  weit  ausgedehnte  Aufklärung
  ist  häusig  geboten.  Die  B.  der  Artillerie,
  Partikularbedeckung  genannt,
  wird  nur  nech  ausnahmsweise
vorkommen,  da  die  Artillerie  nicht  mehr
isoliert,  dann  aber  so  stark  auftritt,  daß
sie  sich  selbst  schützen  kann.  Machen  besondere
  Umstände  dennoch  eine  solche  B.
nötig,  so  wird  diese,  entsprechend  der  Beweglichkeit
  unfrer  heutigen  Feldartillerie,
am  besten  durch  Kavallerie  gestellt.
Befestigungskunst  (Fortifikation),
die  Lehre  von  den  künstlichen  Umgestaltungen
  des  natürlichen  Terrains,  um  dasselbe
  mit  Vorteil  verteidigen  zu  können
und  seine  Besitzergreifung  dem  Feind  zu
erschweren.  Dahin  gehört,  für  den  Kampf
derartige  Stellungen  auszuwählen  und  so
einzurichten,  daß  sowohl  der  Gebrauch  der
Schußwaffen  begünstigt  wird,  wie  Ofsensivunternehmungen
  in  ihnen  eine  Unterstützung
  finden;  anderseits  müssen  diese
Befestigungsaulagen  dem  Verteidiger
Deckung  gegen  die  feindliche  Wassenwirkung
  gewähren.  Orte,  welche  für  den  Verteidiger
  wie  den  Angreifer  im  Krieg  von
so  großer  Wichtigkeit  sind,  daß  von  ihrem
Besitz  der  weitere  Verlauf  der  Kriegsoperationen
  wesentlich  beeinflußt  wird,  werden
  daher  schon  im  Frieden  mit  den  dauerftesten
  Materialien  so  befestigt,  daß  der
eind  sich  nur  unter  Aufwendung  großer
Kräfte  in  läugerer  Zeit  ihrer  in  systematisch
durchgeführtem  Angriff  (s.  Festungskrieg,
  S.  124)  bemächtigen  kann.  Derartige
  Besestigungsanlagen  heißen  Festungen
  und  die  Art  ihrer  Ausführung
die  permanente  Befestignng.  Ist  die  Befestigung
  solcher  militärisch  wichtigen  Orte
im  Kii=  en  aus  irgend  welchen  Gründen,