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sichen  in  derselben  30  Bataillone  C.  à  pied
à  4  Kompanien  und  20  Regimenter
C.  Acheval  à  5  Eskadrons,  4  Regimenter
C.  d'Afrique  à  6  Eskadrons.

Chef  (Ipr.  schäß,  Befehlshaber,  Inhaber.
Im  deutschen  Heer  heißen  die  Komman-=deure
  der  Kompanien,  Batterien,  Eskadrons
  deren  Chefs,  also  Kompanie=  2c.
C.  Im  Kriegsministerium  heißen  die
Vorsteher  der  Abteilungen  deren  Chefs.
Der  Generalstab  der  Armee  sowie  der  der
Artillerie  und  jedes  Armeekorpssteht  unter
einem  C.  Der  Generalinspekteur  des
Ingenieurkorps  heißt  dessen  C.  Jedes  selbständige
  Lazarett  steht  unter  Leitung  eines
Chefarztes.  Die  Ernennung  zum  C.
eines  Regiments  ist  eine  Auszeichnung,
welche  fürstlichen  Personen  und  verdienten
Generalen  verliehen  wird.  Diese  Chefs
tragen  die  Uniform  der  Offiziere  ihres  Refiments
  u.  dessen  Nummer  in  den  Generalsepauletten.
  In  andern  Armeen,  z.  B.  der
österreichischen,  heißen  Chefs  Inhaber.

Chedau=  legers  (spr.  schwölescheh),  ursprünglich
  leichte  Reiter  der  Haustruppen
(maison  du  roi)  der  Könige  von  Frankreich.
  Die  erste  Chevaulegerkompanie  war,
60  Mann  stark,  1593  von  Heinrich  IV.  errichtet.
  Gegenwärtig  hat  Bayern  noch  6
Chenaulegerreßimenier  se  haben  die  Ausrüstung
  der  Ulanen,  jedoch  einen  Helm
mit  weißem  Roßhaarbusch,  und  führen
Karabiner  M/71  und  Korbsäbel.

Chedron  sspr.  schewrong),  ein  winkelförmiger
  Tressenbesatz  auf  den  Rockärmeln,
deren  Anzahl  den  Rang  und  das  Dienstalter
  der  Unteroffiziere  und  Soldaten  in
der  französischen  Armee  angibt.

Chile.  Das  Heerwe  1l  en  Chiles  ist  das
Lordnetstedersühameri  anischen  Staaten.

e  Armee  zerfällt  in  das  stehende  Heer
und  die  Nationalgarde.  Das  stehende
Heerbestehtaus  4Bataillonen  Infanterie,
1200  Mann;  1  Bataillon  Sappeurs,  300
Mann;  1  Regiment  reitender  r-  318
Mann:  1  Regiment  Dragoner,  212  Mann;
2  Batterien  Artillerie,  410,  zusammen
2440  Mayn.  Außerdem  besteht  noch  ein
kleines  Korps  Ingenieuroffiziere  von  8
Stabsoffizieren,  1  Hauptmann,  3  Leutnants.
  Sämtliche
Kriegsschule  besuchen  und  das  Examen

ffiziere  müssen  die  sog

Chef  —  China.

bestehen;  alle  sind  Berufsoffiziere.
Das  Heer  esänzt  sich  durch  Werbung  von
Leuten  von  16—40  Jahren;  die  Kapitulation
  dauert  fünf  Jahre.  Dezußtrupren
führen  Winchester-Comblain-Gewehre,  die
Kavallerie  dergleichen  Karabiner,  die  Artillerie
  hat  Kruppsche  8  und  6  cm  (Gebirgs-)
  Geschütze.  Nach  dem  Gesetz  vom
6.  Nov.  1877  besteht  die  Nationalgarde
aus  8  Brigaden  Artillerie,  1709  Mann;
12  Bataillonen—  3671  Mann  Infanterie;
5  Eskadrons  =  1307  Mann  Kavallerie,

usammen  6687  Mann.  —Die  Marine

esteht  aus  10  Dampfschiffen,  darunter  2
Panzerkasemattschiffe,  5  Glattdeckskorvetten,
  mit  zusammen  61  Geschützen.  Das
Personal  besteht  aus  3  Admiralen,  23  Kapitänen,
  46  Leutnants  2c.,  660  Mann;  1
Bataillon  Marineartillerie  von  29  Offizieren,
  404  Mann;  1  Bataillon  Marineartillerie

  der  Nationalgarde  von  35  Osfizieren,

  1162  Mann.

China.  Diechinesische  Armee  setzt  sich
aus  den  24  Bannern  und  der  Natio-=nalmiliz
  zusammen.  Die  1601  in  C.
eingedrungene  Mandschuarmee  bestand
aus  4  Abteilungen,  die  sich  durch  die
Farbe  ihrer  Banner,  gelb,  weiß,  rot,  blau,
unterschieden.  Später  wurden  weitere  4
Abteilungen  formiert,  welche  Banner  von
gleichen  Farben,  jedoch  mit  roten,  beziehentlich
  blauen  Rändern  erhielten.  Außer  diesen
  8  Mandschubannern  kämpften  noch
mongolische  Füfstruppen  und  Chinesen,
die  1644—47  wieder  je  in  8  Banner  formiert
  wurden.  In  jedem  dieser  die  Grundlage
  der  Armee  bildenden  24  Banner,  die
etwa  unsern  Divisionen  entsprechen,  sind
alle  Waffen  vertreten.  Taktische  Unterabteilungen
  derselben  gibt  es  nicht,  nur
administrative,  und  zwar  zerfällt  jedes
mandschurische  und  chinesische  Banner  in
5,  jedes  mongolische  in  2  Brigaden,  diese
wieder  in  eine  unbestimmte  Anzahl  Kompanien.
  Die  Organisation  ist  territorial,
und  sind  zu  unterscheiden  die  in  und  bei
Peking  stehenden  Truppen,  die  Tsinlü
und  die  Tschufang,  welche  in  den  Städten
  des  ganzen  Reichs  stehen.  Sie  wohnen
überall  in  abgesonderten  Quartieren,  den
en.  Tatarenvierteln.  Die  Tsiulü
sind  in  1165  ½  Kompanien  etwa  105,000,

Artikel,  die  unter  C  vermißt  werden,  sind  unter  K  nachzuschlagen.