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mit  langer  Basis.  Hier  hat  das  von
Teichmann  angegebene,  dem  Siemensschen
  ähnliche  Verfahren  viel  Anerkennung
gefunden.  Es  sind  dabei  eine  Anzah
durch  elektrische  Telegraphen  verbundene
Meßtische  in  bekannten  Abständen  aufgestellt,
  die  mit  drehbaren  Diopterlinealen
versehen  sind.  Auf  einfache  graphische
Weise  kann  der  Ort  des  Stzise  genau
bestimmt  werden.  Bei  dem  Gurltschen
D.  wird  eine  genau  gemessene  Linie  auf
dem  Oberdeck  des  Schiffs  als  Standlinie
angesehen,  in  deren  Endpunkten  Fernröhre
  aufgestellt  sind,  von  denen  die  Achse
des  einen  stets  genau  senkrecht  zu  der
Mittellinie  des  iffs  steht,  während
das  andre  auf  einem  horizontalen  Gradbogen
  drehbar  ist.  Das  erstere  steht  am
Steuer,  damit  durch  dieses  das  Schiff  so
lange  gedreht  werden  kann,  bis  die  Fernrohrachse
  mit  dem  ziel  einspielt.  Im
Moment  des  Einspielens  wird  das  andre
auf  das  Ziel  gerichtete  Fernrohr  in  seiner
Bewegung  telegraphisch  arretiert  und  nur
der  Winkelabgelesen,  dem  die  entsprechende
Entfernung  meist  beigesetzt  ist.  Schalluhren,
  welche  die  Zeit  vom  Aufblitzen  des
Schusses  bis  zum  Hören  des  Knalles  messen,
  woraus  nach  der  Fortpflanzungsgeschwindigkeit
  des  Schalles  die  Entfernung
sich  eht  t,  sind  wenig  zuverlässig,  da  die
Schallgeschwindigkeit  nicht  stets  dieselbe  ist
und  es  im  Kampf  nicht  immer  möglich
sein  wird,  deh  und  Knall  der  Schüsse
nicht  zu  verwechseln,  ganz  abgesehen  davon,
  daß  es  große  Schwierigkeit  hat,  bei
der  durch  das  Gefecht  hervorgerufenen  Erregung
  die  Uhr  im  richtigen  Moment  zu
arretieren.  Über  das  von  Le  Boulengt
neuerdings  konstruierte  Telemeter,  s.  d.
Distinktionssterne,  s.  Abzeichen.
Diversion  (lpr.  „wer-,  „Ablenkunge),
Scheinbewegung,  im  allgemeinen  gleichbedeutend
  mit  Demonstrative  (s.  d.).
Divifion  (Upr.  #wi.),  der  kleinste,  aus
allen  Wassengattungen  zusammengesetzte
Truppenkörper,  deren  2—3  ein  Armeekorps
  bilden,  und  die  aus  2—3  Brigaden
nfanterie,  1—2  Kavallerieregimentern,
einer  Abteilung  (4  Batterien)  Artillerie,
1—2  Pionierkompanien  mit  Brückentrain
  und  den  Administrationen  zusam-Distinktionssterne

  —  Docks.

menaus  etwa  15,000  Mann,  700  Pferden
und  21  Geschützen,  bestehen.  Der  Divisionsgeneral
  ist  in  der  Regel  Generalleutnant.
  Die  Divisionen  wurden  zuerst
1793  und  1794  in  Frankreich,  dann  in
den  übrigen  Heeren  eingeführt.
Didiftonäk,  die  nicht  dienstliche,  jedoch
vielfach  gebräuchliche  Bezeichnung  des  Befehlshabers
  einer  Division.
Didifionsexerzieren,  s.  Manöver.
Divislonsprediger,  .  Militärgeistlichkeit.



Divifionsschulen,  bis  1860  in  Preußen
Truppenschulen  zur  Vorbereitung  der
Portepeefähnriche  der  Infanterie  und  Kavallerie
  zum  Offizier;  seitdem  heißen  sie
Krikgsschulen  ;  d.).  Bis  1806  hatten
die  Junkerschulen  den  Zweck  der  D.,
1  eingen  aus  ihnen  die  Kriegsschulen.
und  1816  aus  diesen  die  Brigadeschulen
  hervor,  die  1818  bei  Errichtung  der
Divisionen  den  Namen  D.  erhielten,  weil
für  jede  der  18  Divisionen  eine  solche  bestand;
  1850  wurden  die  beiden  D.  jedes
Armeekorps  in  eine  zusammengezogen.
Der  Kursus  dauerte  9  Monate,  1.  Okt.
beginnend,  wovon  7  Monate  theoretischer,
2  praktischer  Unterricht.  —  Vgl.  auch
Marineschule.

Stapelklötze  und  werden  abgestützt.  Die
D.  dienen  zur  Abssüsfrung  von  Reparaturen
  unter  der  Wasserlinie  selten  für