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Geenterten  schoben.  Dann  begann  der
Nahkampf  mit  dem  #ntermesser,  dem
Seitengewehr  der  Matrosen.  Die  Enterdivisionen
  waren  längs  der  Bordwand
ausgestellt,  um  das  E.  auszuführen  oder
abzuschlagen.  Dampsschiffe,  solange  ihre
Maschine  noch  in  Thätigkeit  ist,  lassen  sich
nicht  e.,  da  ein  solches  GEchiff  sich  nicht  mit
Tauen  festhalten  läßt.

Entfernungsmesser,  s.  v.  w.  Distanzmesser.


Entladen,  das  Herausnehmen  von
Geschoß  und  Ladung  aus  Geschützen  und
Gewehren,  wozu  bei  glatten  Wafsen
eine  Art  doppelter  Pfropfenzieher,  der  bei
Geschützen  Damm  zieher,  bei  Gewehren
  Kugelzieher  hieß,  diente.

Entladestock,  s.  Ladestock.

Entlastungsbogen  „  s.  Futtermauern.


Entsetzen  einer  belagerten  Festung
ist  die  Unternehmung  einer  Feldarmee,
durch  welche  sie  den  Belagerer  zur  Aufhebung
  der  Belagerung  zwingt.

Endeloppe  (I(pr.  angw)),  .  Kontregarden.


Epanlement((#rr.-vohlmäáng,  Schulterwehr),
  die  nicht  verteidigungsfähige  Erddeckung
  für  dahinter  abszuftellenge  Reiterei
  und  bespannte  Feldgeschützprotzen.

Epauletten  (Ipr.  poh.),  ursprünglich
als  Achseldecken  zum  Schutz  der  Schultern
gegen  Hieb  dienend,  haben  jetzt  zwar  bei
einigen  Truppen  (Ulanen,  sächsische  Kavallerie,
  reitende  Artillerie  und  Train)
noch  denselben  Zweck,  sind  aber  hauptsächlich
  Abzeichen  (s.  d.)  der  Offiziere.
Man  unterscheidet  die  vollen  E.  der
Generale  mit  Raupen,  der  Stabsoffiziere
mit  Kantillen  und  die  Kontreepauletten
der  Hauptleute  und  Leutnants  ohne
solche.  Der  den  äußern  Rand  der  E.  bildende
  metallene  Halbmond  hat  die  Farbe
der  Knöpfe  des  Wassenrocks,  das  tuchene
Feld  die  Farbe  des  Kragens.  Die  österreichischen
  Offiziere  tragen  keine  E.  Im
Krieg  treten  an  die  Stelle  der  E.  die
Achselstücke.

Equipage  (#pr.  ekipabschh,  früher  gebräuchliche
  Bezeichnung  für  das  Felderät

  und  Kriegsgepäck  der  Truppen.

n  der  Marine  bezeichnet  man  mit  -E.e

Entfernungsmesser  —  Erdwaleze.

die  ganze  ur  Bedienung  der  Schiffe  notwendige
  Besatzung.  In  Österreich  werden
die  Feldbrückentrains  Kriegsbrückenequipage
  genannt.

Eaqnipieren,  mituiallen  Bekleidungs=  und
Ansrüstungsstücken  sich  versehen.  Eguipierung
  ist  diese  Ausrüstung  und  Bekleidung
  selbst.  Equipierungsgelder  sind
die  Geldunterstützungen,  die  unbemittelten
Offizieren  zur  Beschasfung  ihrer  ersten
Eaquipierung,  bei  eintretender  Mobilmachung
  allen  Offizieren  zur  Vervollständigung
  ihrer  Equipierung  gegehen  werden.

Eauitationsanstalt,  die  für  die  bavrische
  Armee  in  München  bestehende  Reitschule.
  In  Osterreich  bestehen  Artillerieregiments-Equitationsschulen

zur  Ausbildung  junger  Artillerieoffiziere
und  Kadetten,  in  den  größern  Garnisonstädten
  Infanterie-Equitations-=schulen,
  in  denen  Infantericoffiziere  im
Winter  im  Reiten  unterrichtet  werden.

Erbswurst,  von  einem  Berliner  Koch
Grünberg  erfundenes  Gemisch  aus  Erbsmehl,
  Rinderfett,  Speck  (zum  Teil  entfettet),
  Zwiebeln  und  Salz,  das  durch
ein  eigentümliches  Berfahren  dessen  Geheimnis
  ihm  Preußen  für  111,000  Mk.
abkanfte,  in  darmähnliche  Umhüllungen
aus  Pergamentpapier  zu  ½  kg  eingepreßt
  wurde.  In  kochendem  Wasser  aufgelöst,
  gibt  sie  eine  wohlschmeckende  Suppe.
Die  E.  hat  sich  im  Krieg  1870/71  trefflich
  bewährt  und  wird  in  der  vom  Staat
in  Mainz  erbauten  Konservenfabrik  in
großen  Mengen  gefertigt.

Erdhauen,  zum  Shonyeng  gehörendes
  Gerät;  als  Lettenhaue  nur  an
einem  Ende  angeschärft,  am  Ende  die
Stielöse,  als  Kreuzhaue  an  einem  Ende
Schneide,  am  andern  Spitze,  in  der
Mitte  die  Stielöse.  Bei  der  Artillerie  kurzweg
  Hacke  genannt.  Beide  dienen  zur
Lockerung  des  Bodens  bei  Erdarbeiten.

Erdkorb,  ein  auf  einem  Schlitten  befestigter
  Korb  aus  Weidengeflecht,  zur  Boheesrherung
  beim  Minenbau  dienend.

rdkratze

Erdkrükes.  Sappe.

Erdmörser,  s.  Savartine,  Steinmine.


Erdwalze,  s.  Sappe.