Explosionsradius  —  Fahne.

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Explosionsradius,.  Minen  (S.255).terladungsgewehren,  welcher  zum  Aus-Exiraktor

  (Auszieher),  derjenige  ziehen  der

tronenhülsen  aus  dem  Lauf

Teil  des  Verschlußmechanismus  von  Hin=  dient,  s.  Handfeuerwaffen  (S.  178).

F.

Facen  (spr.  fahss-,  Gesichtslinien),
die  den  ausspringenden  Winkel  bildenden
beiden  Linien  der  Bastione,  Lünetten,  Flechen

  2c.,  denen  vorzugsweise  die  Verteidigung
  des  Vorterraius  zufällt.

Fachbildungsanstalten  in  ÖOsterreich
sind:  die  Kriegsschule  in  Wien  zur  Heranbildung
  von  Generalstabsoffizieren;  der
Stabsoffizierkurs  für  Hauptleute  der  Infanterie,
  Jäger,  Kavallerie  u.  Pioniere;
der  Vorbereitungskurs  für  Stabsoffizieraspiranten
  der  Artillerie  mit  Arrillerieschießschule;
  der  höhere  Artillerie=  und  Geniekurs;
  der  Intendanzkurs;  das  Reitlehrerinstitut;
  der  militärärztliche  Kurs  und
das  Düllitärtierarzuel  .Institut;  vgl.  Unterrichtsanstalten.


Fackelfeuer,  in  den  Marinen  allgemein
gebräuchliche  weiße  Signalfeuer  von  —5
Seemeilen  Leuchtweite  und  gegen  2  Minuten
  Brennzeit,  die  unter  anderm  auch  zum
Heranrufen  von  Lotsen  dienen.  Der  preußische
  Leuchtsatz  besteht  aus  13  Salpeter,  10
Schwefel,  3  Mehlpulver,  1  Schwefelzinn,
mit  Terpentinspiritus  angefeuchtet.

Faden,  das  früher  in  allen  Marinen
#ebräuchliche  Längenmaß  von  6  Fuß  =

„883  m,  nach  welchem  sowohl  die  Passertiefen
  wie  die  Länge  des  Tauwerks  angegeben
  wurden.  Auf  den  Seekarten  bedeuten
  die  Fadenlinien  die  Orte  gleicher
Meerestiefen.

Fahne,  ein  durch  bildliche  Darstellunen,

  Farben  2c.  bezeichnetes  viereckiges

tück  Zeug,  das  Fahnentuch,  welches,
an  einer  bibnenzanze  befestigt,  das
höchste  Feldzeichen  der  Truppen  ist.  In
ihrer  heutigen  Form  sind  die  Fahnen  bereits
  seit  dem  9.  Jahrh.  in  allen  Ler
reu  gebräuchlich  und  wurden  von  jedem
geordneten  Haufen,  dem  Fähnlein  (s.  d.),
geführt.  Die  sehr  großen  Fahnen  der
Landsknechte  mit  dem  bis  zur  Erde  wallenden
  Fahnentuch  machten  nach  und  nach

den  praktischen  kleinern  Fahnen  Platz.
Die  heutigen  Fahnen  sind  in  der  Regel  in
den  Landesfarben  ansgeführt  und  tragen
in  der  Mitte  das  Landeswappen,  dazu  häusig
  den  Namenszug  des  Fursten,  der  sie
verliehen.  Das  Fahnentuch  der  preußischen
  Fahnen  ist  aus  weißer  Seide  gefertigt
  und  trägt  ein  stehendes  schwarzes  Kreuz
nach  Form  des  Eisernen  Kreuzes,  dessen
Mittelschild,  von  Lorbeerzweigen  umgeben,
einen  sliegenden  Adler  trägt.  In  jedem
weißen  Feld  befindet  sich  ein  Kranz  aus
bhorberrhroeigen,  der  den  Namenszug  des
Knig,  (F.  W.  B.)  umschließt.  Die  Fahnen
  der  Landwehrregimenter  sind  gleich
denen  der  Linie,  nur  tragen  sie  ein  weißes
Kreuz  auf  schwarzem  Grund.  Als  besondere
  Auszeichnung  sind  manchen  Fahnen
Inschriften  gegeben.  Die  Spitzen  der
preußischen  Fahnen  wurden  nach  den  Befreiungskriegen
  wie  auch  nach  1870/71  mit
dem  Eisernen  Kreuz  geschmückt.  Fahnenbänder
  werden  den  Fahnen  als  Auseichnung
  wie  als  Erinnerungszeichen  an
eldzüge  verliehen.  Auf  einem  Ring  an
der  Fahnenstange  ist  der  Truppenteil  bezeichnet,
  dem  die  F.  gehört.  Nach  1870
erhielten  die  betreffenden  Fahnen  einen
Ring,  in  den  der  Name  desjenigen  eingraviert
  ist,  der,  dieselbe  im  Gefecht  tragend,
  getötet  oder  tötlich  verwundet  wurde.
Jedes  Infanteriebataillon  hat  eine  F.,
jedes  Kavallerieregiment  eine  Standarte
(.  d.);  die  Artillerieregimenter  haben  zwar
eine  F.,  dieselbe  wird  jedoch  nicht  mit
ins  Feld  genommen.  Auf  dem  Marsch
und  im  gewöhnlichen  Dieust  ist  die  F.  mit
einem  lberzug  versehen,  bei  Paraden  und
zum  Gefecht  entsaltet.  Neue  Fahnen
erhalten  vor  ihrer  Ubergabe  an  den  Truppenteil
  in  kirchlicher  Feier,  die  ihre  hohe
Bedeutung  versinnlichen  soll,  die  Fahnenweihe.
  Die  F.  wird  durch  besondre
Ehrenposten  (Fahnenposten)  bewacht