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nantzrang,  von  denen  jedoch  nur  3  Oberund
  32  Jäger  im  Dienste  des  Korps,  der
Rest  im  Forstfach  Verwendung  finden  oder
neg  Forstwissenschaft  studieren.
eldkappe,  in  der  österreich.  Armee
seit  1871  Bezeichnung  für  die  kleine  Kopfbedeckung,
  die  für  Offiziere  eine  dem  Käppi
ähnliche  Form  hat,  aus  schwarzem  Tuch,
mit  Lederschirm,  goldner  Randschnur,
Röschen  und  Schlinge,  gefertigt  ist.  Die
der  Mannschaften  ist  für  Insanterie  und
Artillerie  lichtblau,  Kavallerie  und  Fuhrwesen
  krapprot,  Jäger  und  Pioniere
hechtgrau,  Genie,  Sanität  und  technische
Artillerie  blaugrau,  aus  Tuch  mit  einem
Obreuschw,  der  nachoben  geschlagen,  vorn
zusammengeknöpft  wird,  gefertigt.  Die  F.
trat  an  die  Stelle  der  Lagermütze  (s.  d.).

Feldkessel,  ein  zLur  Frldausrüftung  der
Soldaten  gehörendes  Gefäß  aus  verzinntem
  Eisenblech,  als  Kochgeschirr  dienend.
Bei  der  Infanterie  und  Karallerie  führt
jeder  Mann  dasselbe  mit  sich,  bei  der  Feldartillerie
  sind  größere  Kochapparate  (Korporalschaftstachgeschirr
  aus  drei
ineinander  stehenden  Kesseln,  Bratpfanne,
Schöpflössel  und  Eßnäpfen  im  Gebrauch,
die  unter  den  Protzen  oder  Wagen  in
Riemen  mitgeführt  werden.

Feldküche,  in  Osterreich  1874  für  Offiziere
  eingeführt,  auseinem  Kistchen  mit  metallenem
  Kochgeschirr  und  einem  Feuerrost
bestehend.  Jedes  Bataillon  führt  1  “-  mit.

eldlaffete,  s.  Laffeten  (S.  220)

eldlazarett,  s.  Lazarett.

eldl=  Geschütz,  1  Kartätschgeschütze
  (S.  206).

Feldmarschall  (auch  Generalfeldmarschall),
  die  höchste  militärische
Würde.  Ursprünglich  wurde  der  Befehlshaber
  der  Reisigen,  dem  das
Abstecken  und  Einrichten  der  Lager  sowie
die  Vorsorge  für  die  Verpflegung  oblag,
so  genannt.  Er  stand  unter  dem  Feldobersten
  als  der  zweithöchste  im  Heer.  —  Feldmarschallleutnant,
  in  Österreich  Bezeichnung
  für  die  Generalleutnantscharge.

Feldmunitionspark,  s.  Munitions-=ersatz.



Hsoer  im  16.  bis  Anfang  des
17.  Jah.  der  Führer  größerer  Heere,
später  Generaloberst  genannt.

Feldkappe  —  Feldscherer.

Feldpost  hat  den  Zweck,  Dienstbriefe
und  sonstige  dienstliche  Sendungen  der  im
Feld  stehenden  Armee  sowie  Privatbriefe,
kleinere  Geldsendungen  und  Pakete  von
und  an  Personen  der  Armee  zu  befördern,
ohne  hierfür  Portobeträge  zu  erheben.  Die
F.  schließt  sich  in  ihrer  Wirksamkeit  unmittelbar
  an  die  Posteinrichtungen  der
Leimat  an  und  folgt,  unter  möglichster

nutzung  der  Eisenbahnen,  den  Etappenlinien.
  Außerhalb  der  letztern  wird  die
Verbindung  durch  Fahrposten  und  reitende
Postillone  vermittelt,  denen  in  unsichern
Gegenden  Bedeckungsmannschaften  beige-Leben
  werden.  Für  jedes  Armeekorps  weren

  bei  der  Mobilmachung  errichtet:  ein
Feldpostamt  beim  Generalkommando
und  je  eine  Feldposterpedition  bei  den
Divisionen  der  Kavallerie  und  der  Artillerie
  mit  zusammen  84  Beamten,  67
Pferden,  15  Wagen;  außerdem  werden
zum  Zweck  der  Herstellung  und  Erhaltung
gesicherter  Postverbindung  zwischen  den
operierenden  Armeen  und  dem  Vaterland
an  geeigneten  Punkten  der  Etappenstraßen
v“  dpostrelais  eingerichtet.  Das  Peronal
  der  F.  wird  dem  der  Reichspost  entnommen,
  deren  Behörden  das  Material  für
die  F.  im  Frieden  bereit  halten  und  bei
der  Mobilmachung  die  Formierung  auszuführen
  haben.  Das  gesamte  Feldpostwesen
  steht  unter  dem  Feldoberpostmeister,
  der  dem  Generalinspekteur  des
Etappen=  und  Eisenbahnwesens  direkt
unterstellt  ist  und  gleichzeitig  die  Leitung
des  bei  dem  großen  Hauptquartier  zu  errichtenden
  Feldoberpostamts  hat.  Er
leitet  diesen  Dienstzweig  selbständig  unter
eigner  Verantwortung  nach  den  allgemeinen
  Direktiven  des  Generalinspekteurs.
In  allen  postalischen  Angelegenheiten  steht
er  unter  dem  Generalpostamt.  In  ähnlichen
  Verhältnissen  steht  der  Feldpostdirektor
  bei  jedem  Armeekorps.
eldpredi  ers.Militärgeistlicheldprob
  keit.
eldschanze,  s.  Schanze.
eldscherer,  die  Vorgänger  der  Kompaniechirurgen
  in  den  deutschen  Kiren,
aus  denen  nach  und  nach  die  Militärrzte
  hervorgingen.  In  Rußland  bestehen
noch  jetzt  die  F.,  die  in  besondern  Feld-