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Manipel  ein  besondres  Unterscheidungseichen,
  meist  eine  Hand  auf  einer  Stange,
atte.  Seit  Marius  (100  v.  Chr.)  wurdeder

Adler  Hauptfeldzeichen;  die  Reiterei  führte

eine  Standarte  (vexillum),  bei  welcher

das  Fahnentuch  an  einem  festen  oder  hängenden
  Querbalken  hing.  Ihm  ähnlich
war  das  Labarum  mit  purpurrotem  Fahnentuch,
  die  kaiserliche  Standarte,  welche
seit  Konstantin  d.  Gr.  (351  n.  Chr.)  vor  den
römischen  Kaisern  hergetragen  wurde.  —

heißt  auch  das  Nationale(s.  d.))  an  der

opfbedeckung  der  Ulanen  und  Husaren.

—  (auch  Generalfeldzeugmeister)
  heißen  in  Deutschland
  die  obersten  Befehlshaber  der  Artillerie
  (2  Zeuge,  s.  v.  w.  Geschütz  mit  Zubehör).
  In  Esterreich  ist  F.  der  dem
General  der  Infanterie  oder  Kavallerie
der  deutschen  Armee  entsprechende  Rang.

Feldzugsmedaille  (pr.  Ddalli),  .
Kriegsdenkmünzen.

Feldzulage  wird  an  mobile  Offiziere
und  Beamte  für  die  Dauer  des  Feldetats
gesahlt.  Sie  ist  entweder  Stellen=  oder
Chargenfeldzulage.  Erstere  wird  von
dem  Stelleninhaber  ohne  Rücksicht  auf
seine  Charge,  letztere  der  Charge  entsprechend,
  ohne  Rücksicht  auf  die  Stelle,
in  welcher  der  Betreffende  Dienste  leistet,
bezogen.  Sie  wird  tageweise  berechnet
und  beträgt  pro  Tag  für  den  Korpskommandeur
  50,  Divisionskommandeur  30,
Brigadekommandeur  15,  Regimentskommandeur
  8,5,  Bataillonskommandeur  5,
Hauptmann  4,  Leutnant  2  Mark.

elge

elgenkrang)  s.  Rad.

ernrohr.  Die  Einführung  der  weittragenden
  Geschütze  hat  den  Gebrauch  von

Ferurohren  zur  Beobachtung  der  Wirkung

beim  Schießen  notwendig  gemacht.  Zur

Zeit  der  glatten  Geschütze  war  die  Beobachtung

  mit  unbewaffnetem  Auge  geboten,

nach  Einführung  der  gezogenen  Geschütze
ist  den  Offizieren  die  Beschaffung  von

Augengläsern  überlassen,  nach  dem  Feldug
  1870/71  aber  die  Beobachtung  für  die

B  dartilleric  durch  Doppelfernrohre
große  Operugucker)  vorgeschrieben  worden;

  sie  gehören  zum  Feldgerät  der  Batterien

  und  müssen  bestimmten  Anforderun-Feldzeugmeister

  —  Festung  (Allgemeines,  Geschichtliches).

gen  entsprechen.  Der  Batteriekommandeur
  erhält  ein  F.  C/73  mit  beweglichem,
der  Zugähter  mit  festem  Brillengehäuse.
Neben  diesen  sind  in  der  Festungs=  und
Belagerungsartillerie  noch  große  Doppelfernrohre
  mit  24=  und  40facher  Vergrößerung
  sowie  einfache  Fernrohre  C/73  nebst
Baumschraube  für  Feld=  und  Belagerungsartillerie
  eingeführt.

Fernwassen,  Wassen,  die  in  die  Ferne
wirken,  also:  Schleuder,  Bogen,  Armbrust,
  Wurfspieß,  Wurfbeil,  Wurfmaschinen,
  die  Feuerwassen.

Feruigzünder  s.  Zünder  (S.  381).

estung,  ein  nach  den  Grundsätzen
der  permanenten  Befestigung  derart  hergerichteter
  Platz,  daß  er  gegen  einen  mit
allen  Mitteln  ausgeführten  Angriff  verteidigt
  werden  zkann.  Die  Festungs--werke
  müssen  begen  jeden  gewaltsamen
Angriff,  verbunden  mit  einer  Ersteigun
der  Mauern  oder  des  Hauptwalls  au
Leitern,  gesichert  (sturmfrei)  sein.  Der
Angreifer  muß  gezwungen  sein,  sich
weiktragender  Geschütze  großen  Kalibers
zu  bedienen,  diese  hinter  Deckungen  aufzustellen,
  sich  überhaupt  innerhalb  des
Schußbereichs  der  F.  nur  hinter  Deckungen
  zu  bewegen.  —  Wie  die  Burgen  und
efestigten  Schlösser  zu  Ende  des  Mittelalters,
  im  15.  Jahrh.,  den  Städtebefestiungen
  als  Vorbild  dienten,  so  begannen
sch  aus  diesen  die  eigentlichen  Festungen
u  entwickeln,  als  man  anfing,  zum
reschieren  der  Mauern  die  Widder  durch
Feuergeschütze  zu  ersetzen.  Die  Stadtmauern
  waren  meist  freistehend,  oft  ohne
Gräben,  2—3  m  stark  und  so  hoch,  daß
sie  vollkommene  Sturmfreiheit  gewährten.
Durch  36—45  m  auseinander  liegende,
vorspringende,  nur  für  den  Gebrauch  der
audwaßeen  eingerichtete  Türme  wurden
ie  flankiert.  Diese  Mauern  waren  daher
gegen  das  Geschützfeuer  widerstandsfähig
u  machen  und  zur  Ausstellung  von  Geschüyen
  einzurichten.  Waren  sie  stark  genug
  und  nicht  zu  hoch,  so  schüttete  man
hinter  ihnen  einen  Erdwall  an,  machte
die  Türme  niedriger  und  füllte  sie  zur
Aufnahme  von  Geschützen  aus;  waren  sie
zu  schwach,  so  wurde  der  Erdwall  abgerückt,
wodurch  zwischen  beiden  der  aufk,  eine