Flankenbatterien  —  Flotte.

der  7  um  nicht  wberralcht  u  werden.  —
In  der  Befestigungskunst  heißen  die  Linien,
  die  den  Graben  oder  das  Vorterrain
vor  demselben  in  der  Längenrichtung  bestreichen
  (flankieren),  die  Flanken.
Bei  den  einzelnen  selbständigen  Werken  in
Lünettenform  (detachierte  Forts)  werden
die  in  den  Schulterpunkten  an  die  Facen
angehängten  Linien,  welche  das  seitliche
Vorterrain  wie  den  Zwischenraum  zweier
Werke  bestreichen  sollen,  auch  Flanken
genannt;  ihre  Flankierung  erfolgt
dann  in  der  Regel  von  Grabenkaponnieren;
  vgl.  Bastion.

Flankenbatterien,  in  den  neuern,  nach
dem  Polygonaltracé  erbauten  Festungen
für  4—5  Geschütze  in  der  Eskarpe  des
Hauptwalls  angerlegte  kasemattierte  Batterien,
  die  den  Graben  vorliegender  Werke
(Hauztayommteren)  bestreichen  sollen.  Da
ie  in  der  Richtung  der  Gräben  schon  aus
Krößerer  Ferne  durch  den  indirekten  Schuß
mit  kleinen  Fallwinkeln  demoliert  werden
können,  so  erbaut  man  sie  jetzt  nicht  mehr.

Flankenmarsch,  ein  Marsch,  bei  dem
man  den  Feind  in  der  Flanke,  d.  h.  seitlich
der  Marschrichtung,  hat.  Die  Gefahr  des

lankenmarsches  wächst  mit  der  Nähe  des
eindes,  so  daß  seine  Ausführung  zu  den
chwierigsten  Aufgaben  der  Truppenührung
  gehört.

Flanfenwaz.  s.  Lager.

lankenwinkel,  beim  Bastionärsystem
der  von  Flanke  und  Kurtine  eingeschlossene
einspringende  Winkel,  der  bei  den  ältern
Systemen  ein  rechter,  bei  neuern  ein
stumpfer  ist,  weil  die  Flanke  senkrecht  zur
Defenslinie  sieht.

Flankeure,  einzelne  Reiter,  welche  zur
Beobachtung  der  Bewegungen  des  Gegners
oder  Verschleierung  der  eignen  von  geschlossenen
  Abteilungen  vorgesendet  werden.

Flankieren  nennt  man  die  Bewegungen
der  Flankeure,  welche  dieselben  Wa
um  sich  dem  Feuer  des  Feindes  zu  entzehhen.
  Bis  vor  kurzem  war  hierfür  das

eiten  einer  liegenden  Acht  vorgeschrieben,

ute  ist  es  jedem  Mann  überlassen,  in
jedem  Fall  den  Verhältnissen  entsprechend
sich  zu  bewegen.  —  F.  heißt  auch,  dem
Gegner  gegenübereine  Stellung  gewinnen,
aus  der  man  mit  möglichst  entwickelter

Militär-Lexikon.

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Front  gegen  seine  Fante  wirken  kann.

ür  die  Reiterei  ist  ein  solcher  Angriff  inofern
  besonders  günstig,  weil  bei  der
Schnelligkeit  ihrer  Bewegung  der  Feind
zu  Gegenmaßregeln  keine  Leir  behält.
Ebenso  ist  das  F.  der  langen  Festungs-=linien
  von  größter  Wirkung,  wenn  dieselbe
  nicht  durch  Anlage  von  Traversen
abgeschwächt  wird.

Flechwerk  dient  zur  Bekleidung  steiler
Erdböschungen,  z.  B.  Brustwehren,  und
wird  entweder  in  Form  von  Hurden  verwendet,
  oder  an  der  Böschung  selbst  in
der  Weise  ausgeführt,  daß  starke  Pfähle
mit  Zwischenräumen  von  etwa  30  cm  eineschlagen

  und  von  unten  herauf  mit
Strauchwerk  durchflochten  werden.  Durch
Verankerung  wird  es  widerstandsfähiger
gemacht.
lesche,  eine  aus  zwei  einen  ausspringenden
  Winkel  bildenden  Linien  besiehende
  ossene  Schanze  (Emplacement),
auch  eine  bei  Schützengräben  zuweilen
angewendete  Grundrißform,  diedurch  Ansetzen
  flankierender  Linien  in  den  Schulterpunkten
  zur  geschulterten  F.  wird.  Die
Kehle  schließt  man  zuweilen  durch  Hindernismittel.
  Die  F.  wird  nur  zu  untergeordneten
  Zwecken,  z.  B.  in  Intervallen
größerer  Werke,  angewendet.

Fliegende  Korps  (auch  mobile
Kolonnen.)  sind  aus  allen  Wassen  in
Stärke  einiger  Tausend  Mann  zusammengesetzte
  Abteilungen,  die  eine  bestimmte
Gegend  durchstreifen  sollen,  um  sie  von
Parteigängern,  Freikorps  2c.  zu  säubern
oder  eine  Insurrektion  niederzuhalten.  Im
Interesse  größter  Beweglichkeit  werden  sie
nur  aus  leichten  Truppen  formiert.

Flinte  war  das  nach  Erfindung  des
Steinschlosses  um  1680—1700eingeführte
Steinschloßgewehr  mit  Bajonett  für  die  Infanterie
  (nach  tlins,  Feuerstein,  benannt).

lintenstein,  ein  aus  Feuerstein

Quarz)  gespaltener  viereckiger  Stein,  der,

zwischen  die  Lippen  des  bahns  gespannt,
burch  seinen  Anschlag  an  den  Pfanndeckel
diesen  zurückwarf  und  das  freigelegte
Pulver  durch  die  bei  dem  Anschlag  entstandenen
  Funken  entzündete;  s.  Handseuerwaffen
  (S.  175).  =

Flotte,  die  Gesamtzahl  von  Schissen

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