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F.,  desto  größer  sind  die  zu  erreichenden
ußweiten,  und  desto  größer  ist  der  bestrichene
  Raum  (s.  d.).  Anderseits  aber
kann  die  große  Anfan  Seeschwiee.
nur  durcheine  große  Quch  nittstelastung
vorteilhaft  ausgebeutet  werden,  wie  man
überhaupt  durch  große  Anfangsgeschwindigkeit
  und  Querschnittsbelastung  die  Leistungsfähigkeit
  kleinerer  Kaliker  auf  die
größerer  zu  heben  vermag,  die  ihnen  in
nfangsgeschwindigkeit  und  Querschnittsbelastung
  nachstehen.  Anders  ist  die  F.  bei
den  Geschützen,  deren  Geschosse  durch  Fallkraft
  oder  gegen  Ziele  wirken  sollen,  die
hinter  Deckungen  stehen,  in  welchem  Fall
die  Geschosse  möglichst  hoch  steigen  müssen,
um  durch  die  Beschleunigung  der  Schwere
beim  Herabfallen  aus  großer  Höhe  mit
großer  Fallgeschwindigkeit  das  Ziel  zu
trefsen,  wie  bei  den  Mörsern  und  kurzen
Kanonen;  vgl.  Geschütze,  Tabellen  IV.
lugbahngarbe,  s.  Streuung.
Lusel  die  äußern  Enden  einer  Truppenaufstellung;
  daher  rechter,  linker  F.
Elsgelerlintart.  s.  Adjutanten.
lügelbatterien  wurden  beim  frühern
Festungsangriff  (nach  Vauban)  die  in  den
Flügeln  der  ersten  Parallelen  für  Feldgechütze
  angelßten  Batterien  genannt,  die
egen  Ausfälle  der  Besatzung  vornehmich
  mit  Kartätschen  wirken  sollten.  Im
neuern  Festungskrieg  heißen  sie  Emplacements
  (s.  d.).

Flügelkappen  (Flügelmützen,  offiziell
  ungarische  Hüte  genannt)  waren
aus  schwarzem  Filz  gefertigte  cylindrische
Hüte  mit  langem  Tuchstreifen,  der  für  gewöhnlich
  um  die  Kappe  gewickt.  bei  feierlichen
  Gelegenheiten  aber  gelöst  wurde.
Die  F.  wurden  von  einem  Teil  der  Husaren
  Friedrichs  d.  Gr.  getragen  und  haben
sich  bei  den  preußischen  Landwehrhusaren
bis  1867  erhalten.

Flügellaufgräben,  s.  Batterie  8).
lügelmützen,  .  v.  w.  Flügelkappen.
Igelscharte,  s.  Batteriebau.
od,  die,  der  vorderste  Mast  eines

Schiffs,  dessen  Untersegel  das  Focksegel,
die  Raa,  an  welcher  dies  befestigt  ist,  die
Fockrag  heißt;  das  zum  Setzen,  Refsen
  2c.  dienende  Tauwerk  erhält  den  Zusatz
F.,  z.  B.  Fockschoot  2c.,  s.  Schooten.

Flugbahngarbe  —  Fourier.

Fermation  („Gestaltung)  bezeichnet
sowohl  das  organische  Gefüge  einer  Armee
  oder  Truppe  im  Sinn  von  Kriegsoder
  Friedensformation,  F.  eines
Armeekorps  2c.,  wie  auch  die  taktische  Gestaltung,
  z.  B.  Gefechts-,  Marschformation,
  F.  in  Linien  2c.

Fortisikstion,  s.  v.  w.  Befestigungskunst
  (s.  d.);  auch  einzelne  Festungswerke
werden  wohl  Fortifikationen  genannt.
In  Deutschland  heißt  die  Behörde,  der
die  Verwaltung  einer  Festung  in  fortifikatorischer
  Beziehung  obliegt,  =  F-;  dieselbe
  steht  unter  Leitung  des  Ingenieuroffiziers
  vom  Platz.

Vorte  (r.  fer#s)  sind  entweder  zu  einer
selbständigen  Verteidigung  eingerichtete
permanente  Befestigungen,  welche  dann
meistens  nach  allen  Seiten  Geschützverteidigung
  haben  und  cigentlich  kleine  Festungen
  sind  und  in  dieser  Form  als  Thalsperren,
  zur  Verteidigung  von  Gebirgspässen,
  Defileen  2c.  dienen,  oder  sie  sind
detachierte  Werke  (s.  d.)  einer  Festung;
vgl.  Küstenbefestigungen.

Fongasse  (pr.  fü.),  s.  v.  w.  Steinmine
  (s.  d.).

Fonurage  (pr.  furahsch-),  Pferdefutter;
fo  urazieren  ,  das  Herbeischaffen  desselben.
  Man  unterscheidet  trockne  F.,  Hafer,
  Heu  und  Stroh,  und  grüne  F.,  Wiesengras,
  grünen  Klee,  Luzerne  2c.  Im
Krieg,  wenn  man  die  F.  nicht  aus  Magainen

  empfängt,  wird  dieselbe  in  der  Regel
urch  Requisition  beschafft.

Fonragierleine  (pr.  farahschihr.)  dient
beim  Fouragieren  zum  Zusammenbinden
von  Heu  und  Stroh,  wird  aber  auch  im
Biwak  als  Kampier=  und  Lagerleine  wie
zum  Einspannen  gesattelter  Pferde  als
Zugleine  verwendet.

rourgon  (lpr.  furgöng)  heißen  in  der
österreichischen  Armee  die  Bagage=  und
Vorratswagen.  -

Fourier,  der  Unteroffizier  bei  jeder
Kompanie,  welcher  in  der  Garnison  die
Quartierangelegenheiten,  in  der  Kaserne
die  Utensilien,  Bettwäsche  2c.  zu  besorgen,
das  Brot  zu  empfangen  und  zu  verteilen
hat.  Auf  dem  Marsch  ist  er  Quartiermacher.
  Jedes  Bataillon,  Kavallerieregiment
  oder  eine  Artillericabteilung  schict