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taillone  à  4  Kompanien  und  1  Depotkompanie,
  18  Kavallerie-,  18  Artillerieregimenter,
  18  Geniebataillone,  18  Traineskadrons.
  Diese  Truppen,  welche  in
der  Wirklichkeit  die  Stärke  von  550—
600,000  Mann  nicht  übersteigen  werden,
sollen  zur  Besetzung  der  Festungen,  Etappenlinien
  und  Küsten  dienen,  können  jedoch
  auch  ins  Feld  rücken  und  mit  der
aktiven  Armee  verschmolzen  werden.  Die
Mobilmachung  und  Art  der  Ausführung
derselben  ordnet  der  Präsident  der  Republik
  an;  sie  soll  in  zehn  Tagen  beendet  sein.

Die  Kriegsformation  würde  ergeben:
  a)  aktive  Armee  in  F.  und  Algerien
  930,000,  Depottruppen  220,000  =
1,150,000  Mann;  b)  Territorialarmee
560,000,  Depottruppen  20,000=  580,000
Mann;  Gesamtstärke  der  Armee  mithin
  1,950,000  Mann.  —  Das  Ordinarium
  des  Militärbudgets  für  1880  beträgt
  567,811,444,  das  Ertraordinarium
  235,150,000  Frank,  zusammen
802,961,444  Fr.

Srren  in  n
Die  Zahl  der  Festungen  in  F.  i
außerordentlich  groß.  Vor  1870  waren

vorhanden:  klätze  erster,  36  zweiter,
29  dritter  und  47  vierter  Klasse,  zusammen
  135  Festungen.  Von  diesen  sollten
  einige  unbedeutende  Plätze  gegen  die
belgische  Grenze  aufgegeben,  dafür  aber
sollten  die  wichtigern  den  heutigen  Anforderungen
  entsprechend  erweitert  und
eine  Köftre  Anzahl  zur  Deckung  der  Ostund
  Nordostgrenze  neu  angelegt  werden.
Durch  Gesetz  vom  27.  März  1874  sind
für  die  Verstärkung  der  Befestigung  von
Paris  60  Mill.,  für  die  Befestigungen  der
Mgrer  durch  Gesetz  vom  17.  Juli  1874
88½  Mill.  Fr.  bewilligt  worden.  Der
neue  Fortsgürtel  von  Paris  hat  130  km
Umfang,  45  km  Durchmesser,  besteht  aus
45  Werken  mit  etwa  2000  Geschützen  Armierung.
  Neu  befestigt  werden:  Reims,

Epernay,  Nogent  fur  Seine,  Epinal,  die

Obermosel,  Montbéliard,  Blämont  und
Pont  de  Roide,  Dijon,  Chagny,  Albertville
  und  Chamousset  in  Savoyen.  Verdun,
  Belfort  und  Toul  sind  in  großartiger
Weise  verstärkt  worden.  Eine  ununterbrochene
  Reihe  von  Forts  zieht  sich  von  der

Frankreich  (Festungen,  Marine).

Obermosel  bis  Montbéliard  und  Dijon,
von  denen  die  meisten  eine  Armierung  von
50—60  Geschützen  haben  und  ganz  nach
dem  in  Deutschland  entwickelten  System
erbaut  sind.

Kerine.

An  der  Spitze  der  Marineverwaltung
steht  der  Marineminister,  ihm  zur  Seite
ein  Kabinettschef  und  ein  Admiralsrat.
Das  Personal  besteht  aus:  32  Vice-,  50
Kontreadmiralen,  110  Kapitänen  zur
See,  233  Fregattenkapitänen,  700  Leutnants,
  4  chiffsfähnrichen,  dazu  ein
Mannschaftspersonal  von  28,000  Mann
an  Bord,  10,000  für  den  Hafendienst,  7500
zur  Reserve,  zusammen  45,500  Mann.

ach  dem  Programm  von  1872  soll  die
Panzerflotte  auf  eine  Stärke  gebracht  werden
  von:  16  Panzerschissen  ersten,  12  zweiten
  Ranges,  20  zur  Küstenverteidigung,
usammen  48  Panzerfahrzeugen;  dazu  16
schnellen  ungepanzerten  Fregatten  oder
Kowetten,  18  Avisos  erster,  18  zweiter
Klasse.  Die  Flotte  zählte  1.  Jan.  1880
folgende  Fahrzeuge:

3  Panzerschiffe  1  Ranges

7  Ksienverteldger  1.  Klasse
“  2.

7  schwimmende  Batterien
12  Kreuzer  1.  Klasse
-  2.  "

die  Kreuzer-1909.
  J.
19  Avisos,  Hotte
12  Kanonenboote  1.  Klasse  J.
"  2.  -

41  Transportschifse

22  Anisos  der  Flottille

27  Kanonenschaluppen
Zus.:  240  Schiffe  und  Fahrzeuge.

Die  Küstenverteidigungsfahrzeuge  sind
schwimmende  Batterien  (Garde-cötes
cuirassès  de  1°  et  2°classe);  außerdem
sind  noch  etwa  30  Torpedoboote  vorhanden.
  Die  Armierung  besteht  aus  den
schwersten  Geschützen,  bei  den  ältern  19,
I,  24  cm,  bei  den  neuern  aus  27,  32
und  42  cm  Kanonen.  Die  Kreuzer  1.
Klasse  sind  ungepanzerte  Fregatten  und
gedeckte  Korvetten,  die  2.  und  3.  Klasse
größere  und  kleinere  Glattdeckskorvetten
und  mit  14,  16  und  19  cm  Kanonen
armiert.  Die  Küste  Frankreichs  ist  in  5