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geben.  deren  vorderste  Spitzen  sich  zuerst
ühren;  nach  und  nach  mit  dem  Eintreffen
  größerer  Abteilungen  wird  sich
das  G.  entwickeln.  Der  ruhende  Gegner
wird  sich  meist  defensiv  verhalten,  der  anrückende
  aber  nur  so  lange  seinen  Vormarsch
  fortsetzen,  bis  seine  Vortruppen
auf  einen  überlegenen  Widerstand  sioßen.
Es  beginnt  dann  ein  binhaltendes  Feuergefecht,
  an  welchem  sich  die  größern  Abteilungen
  der  Vorhut  wie  die  Artillerie
beteiligen.  Die  Kavallerie  wird  die  Ausdehnung
  und  Stärke  der  seindlichen  Stellung
  zu  ermitteln  haben,  und  werden
die  inzwischen  heranrückenden  Hauptkräfte
  danach  zu  bestimmten  Punkten  des
Gefechtsfelds  entsendet.  Sie  rücken  aus
der  tiefen  Marschkolonne  in  die  Bereitschaftsstelung
  und  erwarten  hier,  vom
Feind  unbeobachtet,  Befehle  zur  weitern
Entwickelung.  Die  Dauer  dieser  Einleitung
  des  Gefechts  richtet  sich  nach  der  Zeit,
welche  der  Angreifer  zum  Aufmarsch  und
u  sonstigen  Vorbereitungen  gebraucht,
sowi  nach  dem  Eingehen  der  Nachrichten
über  den  Feind.  Die  Aufmarschzeit  beträgt
  für  eine  auf  mittelbreiter  Straße
marschierende  Division  etwa  eine  Stunde.
Auf  Grund  eigner  Beobachtungen  und
eingehender  Meldungen  wählt  der  Angreifer
  den  oder  die  Angriffspunkte,  die
mit  den  geringsten  eignen  Verlusten  zu
erringen  sind,  und  in  deren  Besitz  er
einen  entscheidenden  Einfluß  auf  den  Verlauf

  des  Gefechts  erwarten  darf,  die  also  S

entweder  selbst  die  Schlüsselpunkte  der
feindlichen  Stellung  bilden,  oder  genommen
  werden  müssen,  um  zu  diesen  gelangen
  zu  können.  Während  der  Angreifer
seine  dünnen  Linien  und  deren  Feuer
verstärkt,  steigert  die  Artillerie  ihre  Feuerwirkung
  und  entfaltet  dieselbe  in  vollster
Krast,  während  hinter  ihr  die  Hauptkräfte
zum  entscheidenden  Vorstoß  gegen  den
durch  das  Artilleriefeuer  erschütterten
Feind  vorbereitet  werden.  Inzwischen
wird  jede  günstige  Gelegenheit  zum  Gewinn
  einer  kleinen  Strecke  Bodens  vom
Angreifer  benutzt,  was  der  Verteidiger
ihm  streitig  zu  machen  sucht,  wie  er  seinerseits
  die  Artillerie  des  Angreifers  bekämpft,
  um  ihr  Feuer  auf  sich  zu  ziehen

Gefecht.

und  die  eignen  Truppen,  welche  auf  den
großen  Entfernungen  gegen  Artillerie
ohne  Wirkungsind,  zu  enklasten.  So  wogt
das  G.  hin  und  her,  bis  das  Erkennen  der
feindlichen  Verluste,  das  Nachlassen  des
Feuers,  oft  nur  das  instinktive  Gefühl,
daß  die  Kraft  des  Gegners  erlahmt,  die
Überzeugung  erweckt:  der-Augenblick  zur
Entscheidung  ist  gekommen.  Unter  verstärktem,
  gegen  die  Einbruchspunkte  vereinigtem
  Feuer  der  Artillerie  wie  der
Schützen  setzen  sich  die  geschlossenen  Abteilungen
  des  Angreifers  in  Bewegun
und  dringen  zuletzt  im  vollen  Lauf  au
den  Feind  ein.  Reserwen  folgen,  bereit  zur
Unterstützung;  die  Artillerie  schweigt  und
wartet  feuerbereit  den  Erfolg  des  Anlaufs
ab.  Der  Verteidiger  seinerseits  ziehr  bei
Beginn  der  feindlichen  Bewegungen  zum
Am##urm  seine  Reserven  heran  und  sacht
den  Feind  durch  verstärktes  Feuer  und
Bajonett  zurückzuwerfen,  wobei  es  dann
wumhan  gemenge  kommt.  Gelingtder
ngriff,  so  wird  der  genommene  Punkt
schnell  besetzt,  der  abziehende  Gegner  mit
Artilleriefeuer  sowie  durch  herangezogene
Infanterie,  namentlich  aber  durch  Kavallerie
  verfolgt;  mißlingt  er,  so  müssen  die  geworfenen
  Linien,  ausgenommen  durch  die
Artillerie  und  hintern  Treffen,  die  durch
ihr  Feuer  den  nachdrängenden  Feind  aufzuhalten
  suchen,  außer  Schußweite  zurückgehen
  und  sich  ordnen.  Der  Verteidiger
  geht  nun  entweder  in  seine  alte
tellung  zurück,  oder  geht  selbst  zum  Angriff
  über.  Lihlt  der  Verteidiger  schon
vor  Beginn  des  zur  Entscheidung  drängenden
  Ansturms,  daß  er  dem  Stoß  nicht
ewachsen  ist,  so  beginnt  er  auch  wohl
reiwillig  behufs  Vermeidung  größerer
Verluste  den  Rückzug  unter  dem  Schutz
der  auswärts  aufgestellten  Artillerie,
welche  den  nachdrängenden  Feind  durch
ihr  Feuer  aufzuhalten  sucht;  ebenso  wird
die  Kavallerie  bereit  sein,  in  die  auch
ihrerseits  in  Unordnung  gekommene  feindliche
  Infanterie  einzuhauen  und  der
eignen  Infanterie  Zeit  zum  Rückzug  zu
verschaffen.  Gelingt  so  der  geordnete  Abug,
  so  kommt  am  nächsten  Terrainbissennes
  auchdie  Verfolgung  zum  Stehen.
Die  energische  Verfolgung  aber  bezweckt,