Geschützführer  —  Gleichschritt.

der  Mannschaft  ausgehoben.  Zwei  Geschüfe
  stehen  10  m  auseinander.
Beschützführer,  Unteroffizier  der  Feldartillerie,
  der  bei  den  Gefechtsbewegungen
ein  Geschütz  führt,  seine  Feuerthätigkeit
leitet,  Mannschaften  und  Pferde  beaufichtigt.



Ges  A#gelder=  s.  Douceurgelder.

Geschützkommandeur,  in  der  Festungs-,
  Belagerungs=  und  Seeartillerie
der  ein  Geschütz  kommandierende  Unteroffizie
  oder  Obergefreite.

eschützmeister,  in  der  Marine  Leute,

welche  als  Geschützmonteure,  Waffenmeister
  (s.  d.)  ausgebildet  sind.  In  der
österreich.  Marine  s.  v.  w.  Feuerwerker.

Geschütpark,  s.  Belagerungsr



Geschũtzstand,  im  allgemeinen  der
Platz,  auf  dem  ein  Geschütz  beim  Gebrauch
steht.  Für  Feldgeschütze,  die  in  der  Regel
auf  bloßem  Erdboden  stehen,  soll  dieer
eben  und  fest  sein;  für  Belagerungs-,  Festungs=
  und  Khengeschuße  ist  ein  G.  aus
Bohlen  (Bettungen,  s.  d.),  Steinen,
Beton  2c.  erforderlich.  In  Festungen  legte
man  früher  bedeckte  Geschützstände,  als
bombensichere  Heölbauten  mit  Holzgerüst
oder  als  verteidigungsfähige  Hohltraversen,
  an.  Ihre  großen,  offeucu  Scharten
waren  günstige  Zielpunkte  für  den  Anreifer.

  Sie  werden  deshalb  in  neuerer

eit,  wo  ihre  Anlage  unvermeidlich  ist,
als  gepanzerte  Geschützstände  mit
Minimalscharten  erbaut.

Geschwächtes  Gut,  s.  Metallstärke.

Geschwader,  eine  Anzahl  von  Schiffen
unter  einem  gemeinsamen  Befehlshaber.

Geschwindbfeifen  b„  früher  Bezeichnugg
  für  Schlagröhren  (s.  d.).

eschwindstücke,  in  frühern  Zeiten
Hinterladungsgeschütze,  die  sich  geschwind
laden  ließen;  s.  Geschütze  (S.  164).
Gesichtslinien,  s.  v.  w.  Facen.
Lewis,  IRemonte
etriebholz  «  .-Gwienmj

  s.M-nen(S.25.)).

Gewaltmarsch,  s.  Eilmärsche.

Hewehe,  s.  Handfeuerwaffen.

Gewehrmücken  (Gewehrpfosten),
vor  den  Wachtlokalen  ausgestellte  eiserne
Stützen,  oben  mit  einem  hohl  gebogenen

st  fallwiuker  von  150  gedeckt  ist.

165

Blatt  zum  Anlehnen  der  Gewehre  der
Wachtmannschaften.

Gewehrprüfungskommission,  10.
Mai  1879  in  Spandau  errichtet.  Prä-*E
  ist  der  Direktor  der  Militärschießschule

s.  d.);  sääwige  Mitglieder  sind:  der  Direktor
  und  Subdirektor  der  Gewehr=  und
Munitionsfabrik  sowie  das  technische  Direktionemitglie
  der  letztern,  der  Inspizient
der  Waffen  bei  den  Truppen,  der  Vorstand
und  die  Direktionsmitglieder  der  Schießschule;
  außerordentliche  Mitglieder:  die
Direktoren  des  Feuerwerkslaboratoriums
u.  der  Pulverfabrik  u.  zwei  Direktionsmit-Klieder
  der  Lehrabteilung  der  Schießschule.

Gewerfe,  im  Mittelalter  Epebrsuahliche
Geschütaart,  s.  Geschütze  (S.  162).

eren,  eine  vom  Kurs  abweichende
Bewegung  des  Vorderteils  des  Schiffs,
welche  entsteht,  wenn  dem  schärfer  gebauten
  Vorderteil  beim  Seegang  die  Unterstützung
  fehlt
„Boote-  scha  ißtes

.  v.  w.  schätzen;  gegißte
ck,  s.  Besteck.

Glatis  (Ipr.  -#sh),  die  flach  in  das  Vorfeld
  verlaufende  Drustwehrkrong=  des  gedeckten
  Wegs  oder,  wie  bei  Feldwerken,
die  flache  Abdachung  der  Anschüttung  vor
der  Kontreskarpe.  Die  Glaciskrete  muß
so  hoch  sein,  daß  der  Kordon  der  Eskarpe
in  neuern  Befestigungen  noch  gegen  einen
urch  die

ache  Abdachung  soll  ein  toter  Winkel
vermieden  werden,  welcher  nur  in  seltenen
Hillen  bestrichen  werden  könnte.  Das

.  wird  im  Frieden  mit  Bäumen  und
Gesträuch  bepflanzt  und  bei  der  Armierung
  abgeholzt  (erasiert#),  um  das  Schußseld
  frei  zu  machen.  Die  stehen  bleibenden
Baumstümpfe  sollen  als  Annäherungshindernis
  dienen,  die  Wurzeln  aber  die
Erdarbeiten  im  G.  erschweren.  —  Glaciskrönung,
  s.  v.  w.  Couronnement.

Glattdeckskorvette,  s.  Kriegsschif  "

Gleichschritt,  die  Marschbewegung  aller
  Mannschaften  einer  Truppenabteilung
in  gleichem  Takt  oder  Tritt;  er  ist  zur
Aufrechterhaltung  der  Orduung  in  einer
Truppe  unentbehrlich.  Die  Griechen,  namentlich
  die  Spartaner,  sowie  die  Römer
kultivierten  den  G.,  der  im  Mittelalter