Handfeuerwaffen  (Magazingewehre,  Konstruktionsangaben).

frühern  Konstruktionen  wurde  esempfunden,
  daß  der  Schütze  nach  dem  Abschießen
des  Magazins  bis  zu  dessen  Füllun

wozu  immer  eine  für  Gesich  vechöltnisg
geraume  Zeit  gehört,  geradezu  wehrlos
war.  Die  später  den  Repetiergewehren  gegebene
  Einrichtung,  sie  wie  Einlader  laden
zu  können  und  die  Magazinfüllung  für
den  kritischen  Gefechtsmoment  aufzusparen,
  war  daher  ein  Fortschritt  von  so  außerordentlicher
  Bedeutung,  daß  durch  sie  die
Wasffe  erst  wirklich  lrisgsbrauchbar  wurde.
Das  Magazinistein  Rohr  im  Kolben  oder
im  Vordschnn,  wie  früher  gebräuchlich,
in  welchem  eine  Spiralfeder  die  Patrone
dem  Verschluß  zuführt.  Im  amerikanischen
  Bürgerkrieg  ward  das  Repetiergewehr
von  Spencer,  nach  dem  Fallblocksystem,
mit  Erfolg  verwendet.  Es  wurde  zunächst
von  Heury,  später  von  Winchester
verbessert,  welcher  ihm  die  erwähnte  Einrichtung
  zum  Einlader  gab.  Vetterli

Die  wichtigsten  Konsftruktionkangaben  der  heutigen  Handseuerwassen.

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konstruierte  sodann  mit  dem  Verschlußmechanismus
  seines  Einladers  ein  Repetiergewehr,
  das  in  der  Schweiz  eingeführt
und  Feichsals  als  Einlader  verwendbar
ist.  Von  weittragendster  Bedentung  für
das  Waffenwesen  und  die  Infanterietaktik
könnte  die  im  Juli  1880  angezeigte  und
vom  Garde-Schützenbataillon  versuchte  Erfindung
  der  Waffenfabrik  von  Ludwig  Löwe
in  Berlin  werden,  durch  welche  das  Gewehr
M71  in  einfachster  Weise  in  ein  Repetiergewehr
  umgewandelt  werden  kann;  durch
inen  Ladegriff  würde  sich  ein  Magazin
mit  fünf  Patronen  an  das  Gewehr  ansetzen
  lassen,  das  in  ebenso  einfacher  Weise
nach  seiner  selbstthätigen  Entleerung  entfernt
  und  durch  ein  neues  ersetzt  werden
kann.  Da  nebenbei  das  Gewehr  auch  als
Einlader  verwendbar  bleibt,  so  wäre  hiermit
  der  gegenwärtig  höchste  Standpunkt
für  das  Infanteriegewehr  erreicht.  Vgl.
Karabiner,  Pistole,  Revolver.

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Vuhr  der  Konsirakhton  Isln  6.166P  82:  1  „%
Kaliber  m.  11  11  1144  11  1L48  10411  11  10,66  10  11,43
Gewicht  des  Gewehrs  14,6)
ohne  Bajonett.  xkg  45  4,8  4  6  40  3nu  4  4%  4,2  53;  8  any
  ·  s  ap-  rr  -  ü##  V-  V-·  ##  lap-E
  linder  linder  inder  linder  nder  linder#
nersclußsse4  Vloa  ———————MIt“
Länge  ohne  Bajonett  m1sssos  InsLs  *jx5+  136  18—
Länge  des  Geschosses  in  .  (2)
Kaliben  268  2272.22  5½  —.  252.
Gescoßbewichtu¾a  sPx60(202  n-—.—
Pulverladung  g5  5  3,0  528  5,5  4  4%%  M  L  3,  756  4
Ladungsquotient  (Ge-  sa  :  5,07)
schoß  durch  Ladung)  1151:5  H:64  1:4,7611:  5,6  1:  5,  11:5,1  4  11:4,7131:  5,41:  5,8
Anfangsgeschwindigk30“q00#U.I150  416  45  4700  466354—
Wirksame  Schuß-  (900)  ·
weite  m  1600|000  C  1600  v00  —
Zahl  der  Ladegriffe,
inkl.  Patroneneinlegenn  3  4  3  3  3  3  4  3  2  4
Auf  3  Ug  gehen  Pa-  1(03)
tronen  Stiläc  622ES1  736  177
Gezielte  Schüsse  in  einer
Minutte  l  12  12  10  12  12  12  12  10  12  15—1510