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Haudgemenge,  der  Kampf  Manngegen
Mann  mit  der  blanken  Wasse,  in  der  Regel
der  entscheidende  Akt  des  Gefechts  (s.  d.).
Kankzrenet:  s.  Granaten.
Handmagazis  dient  in  Festungen  zur
gesicherten  Unterbringung  der  zum  augenlicklichen

  Gebrauch  fertigen  Munition

in  der  Nähe  der  Geschütze.  Sie  sind  in  der
Regel  in  der  Rückseite  der  Wallgänge  zur
Ausnahme  eines  24stündigen  Bedarfs  im
Mauerwerk  angelegt.  Zu  den  Laboratorien
  efert  ein  andpulvermagaz  in
zur  Aufnahme  eines  Vorrats  an  Pulver
wie  der  gefertigten  Munition  bis  zu  deren
Abgabe  an  das  Artilleriedepot.

andmörser,  s.  Mörser.

andpferd,  das  rechts  vom  Sattelpferd
gehende  Pferd,  welches  mittelst  Handzügels
  vom  Reiter  des  Sattelpferds  geführt
  wird.

Handschar,  eine  bei  den  Orientalen  und
Südslawen  gebräuchliche  Hiebstichwafse
mit  nach  innen  gekrümmter  Schneide,  die
sowohl  als  Handwaffe  wie  als  Bajonett
gebraucht  wird;  die  dalmatischen  Landesschützen
  und  Seressaner  der  österreichischen
Armee  sind  mit  H.  ausgerüstet.

Handwerksstätten,  s.  Okonomiehandwerker.


Hangards,  Schutzräume  für  Infanterie=
  und  Artillerie-Mannschaften,  welche

ur  Besetzung  der  Feuerlinie  und  Geschuge
  oder  als  Reserven  bereit  stehen  sollen.
  In  permanenten  Werken  befinden
sich  die  H.  meist  in  der  Spitze  derselben
unter  dem  Wallgang,  massiv  und  bombensest
  eingedeckt,  mit  Treppenaufgängen  im
Innern  zum  Wallgang  in  Hohltraversen
mündend.  In  Feldwerken  werden  sie  als
einfache  Unterstände  aus  Kreuzhölzern
ie  Erdeece  WWlie  Vezeich  de
äringe,  soldatische  Bezeichnung  der
Zeltpflöcke  (s.  Zelt).

Harnisch,  die  Rüstung,  mit  der  im
Mittelalter  der  Ritter  seinen  ganzen  Körper
  zum  Schutz  gegen  Verletzungen  im
Kampf  bedeckte.  Er  bestand  aus  dem
Helm  mit  Visier,  durch  den  Halsberg
wurde  er  mit  dem  Brust=  und  Rückenstück
  (Küraß)  verbunden.  Die  Schultern
wurden  durch  Achselst  ücke  und  Achselhöhlscheiben
  gedeckt,  an  die  sich  das

Handgemenge  —  Hartschiere.

Armzeug  sür  Ober=  und  Unterarm  mit
Ellbogenkacheln  und  den  Kampfhandschuhen,
  die  entweder  Fingerhandschuhe
oder  Fiusteiage  waren,  anschloß.  Am
Küraß  hingen,  zum  Schutzdes  Unterleibs,
der  Vorder=  und  Hinterschurz  und
an  jenem  die  Schenkelschienen,  Kniestücke
und  Beinschienen;  den  Fuß  schützten  die
Rüst=  oder  Eisen  schuhe,  die,  der  Mode
unterworfen,  ihre  Form  viel  wechselten.
Vom  8.—11.  Jahrh.  wurde  das  Ringhemd,
  ein  Leder=  oder  Zwilchwams  mit
aufgenähten  kleinen  Eisenringen,  also
ähnlich  der  römischen  Lorica,  die  statt  der
Ringe  mit  Ketten  besetzt  war,  getragen.
Im  10.  Jahrh.  tritt  das  Schuppenhemd
  aus,  ein  mit  fischschuppenartig  übereinander
  liegenden  Eisen=  oder  Hornblättchen
  benähtes  Wams,  das  Hornschuppenwams
  (Hornbrüne),  das  bis  zum
13.  Jahrh.  im  Gebrauch  blieb.  Um  diese
Zeit  kam  in  England  und  Frankreich
das  Scheibenhemd,  mit  Ochsensehnen
auf  Leder  (cuir,  cuirass)  genähte  Metallscheiben,
  auf.  Mit  Anfang  des  14.  Jahrh.
erscheint  der  Plattenharnisch,  und
um  1360—70  war  die  ganze  Bilechhülle
  des  Ritters  vollendet,  die  ihre  höchste
Blüte  um  1490  unter  Kaiser  Maximilian
erreichte.  Die  sich  immer  mehr  entwickelnden
  Feuerwaffen  führten  zu  sichsteigernder
Verstärkung  des  Hornisches,  bis  man  die
Zwecklosigkeit  erkannte,  so  daß  Karl  V.
mit  Weglassung  des  Panzerschutzes  bei  den
Musketieren  begann;  gegen  Ende  des  16.
und  noch  vor  Mitte  des  17.  Jahrh.  verschwindet
  er  nach  und  nach  gänzlich  beim
Fußvolk;  als  letzter  Rest  ist  der  Küraß
der  Kursf  siere  verblieben.

Hartblei,  eine  Legierung  aus  60  Proz.
Blei,  20  Proz.  Zinn,  20  Proz.  Antimon,
dient  zur  Herstellung  des  Hartbleimantels
der  Geschosse  für  gezogene  Geschütze  mit
großer  Anfangsgeschwindigkeit.

rtbronze,  s.  Bronze.
artguß,  durch  Gießen  in  eisernen  Formeu
  schnell  abgekühltes  Eisen;  er  wird  zu
Panzergeschossen,  Hartgußgrauaten  und
Hartgußpanzerständen  verwendet  s.  Panzer.
  —  Hartgußbronze,  s.  Bronze.

Hartschiere,  die  aus  verdienstvollen

Offizieren  und  Unteroffizieren  bestehende