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für  die  Bedienungsmannschaft  und  die
Geschütze;  außerdem  mündet  in  manchen
H.  die  Geschoßhebevorrichtung,  mittelst
welcher  die  geladenen  Geschosse  aus  dem
Verbrauchsgeschoßmagazin  innerhalb  des
Wallkörpers  senkrecht  nach  oben  gefördert
  werden.  Sie  heißen  dann  Munitionsfördertraversen,
  während  die
andern  Mannschaftstraversen  genannt
  werden.
Holländische  Nahmen,  s.  Minen.
Hillenmaschlne  (uhrwerkto  Grpedo)h,
s.  Torpedos  (S.  352).  ·  Z„
Holzmütze,  in  OÖsterreich  bis  1810  die
dienstliche)  Bezeichnung  der  kleinen

opfbedeckung,  welche  von  da  an  Lagermütze
  und  seit  1871  Feldkappe  (.  d.)
genannt  wird.

Houneurs  (spr.  nörs),  militärische
Ehrenbezeigungen,  welche  von  Militärs
niedern  Grades  denen  höhern  Grades  erwiesen
  werden  müssen;  der  Untergebene
hat  den  Vorgesetzten  zu  grüßen,  dieser
den  Gruß  zu  erwidern.  Die  Offiziere
grüßen  stets  durch  Anlegen  der  Hand
an  die  Kopfbedeckung,  regierende  Fürsten
rc.  im  Frontmachen.  Die  H.  der  Unterofsiziere
  und  Soldaten  sind,  je  nachdem  sie
mit  oder  ohne  Gewehr  gehen:  1)  Frontmachen
  vor  den  Offizieren  ihrer  Kompanie,
  Eskadron,  Batterie  2c.  und  ihren
höhern  Vorgesetzten  (Bataillons-,  Reziments-,
  Brigade=  2c.  Kommandeur);  2)
Anlegen  der  rechten  Hand  an  die  Kopfbedeckung
  bei  allen  übrigen  Vorgesetzten;  3)
Vorübergehen  in  gerader  Haltung,  wenn
der  Grühende  etwas  trägi-  4)  Stillstehen
mit  der  Front  nach  dem  Vorgesetzten  und
das  Gewehr  bei  Fuß,  wenn  letzterer  an
dem  stehenden  Soldaten  vorübergeht;  5)
Anfassen  des  Gewehrs,  wenn  der  Grüßende
geht.  Marschierende  Abteilungen  erweisen,
sedoch  nur  auf  Kommando,  den  Vorgesetzten
  ihres  Führers  H.  durch  Richten  oder
Anfassen  des  Gewehrs,  siehende  Abteilungen
  durch  Stillstehen  und  Richten  und
war:  ist  der  Führer  Unteroffizier,  allen

fsfizieren;  ist  er  Hauptmann  oder  Leutnant,
  allen  Generalen  und  Stabsoffizieren;
  ist  er  Stabsoffizier,  allen  Generalen.
Die  Kadetten  und  Seckadetten  2.  Klasse
haben  nur  Offiziere  zu  grüßen,  aber  auch

Holländische  Rahmen  —  Hurden.

von  unterofsizieren  und  Gemeinen  keinen
Gruß  zu  verlangen.  Für  das  militäriche
  Grüßen  der  Marine  gelten  auf  dem
zande  dieselben  Bestimmungen  wie  für
die  Armee.  An  Bord  jedoch  wird  der  Gruß
durch  Abnehmen  der  Kopfbedeckung  erwicsen,
  was  auch  beim  Vorbeigehen  am  Großmastgeschieht,
  eine  Ehrenbezeigung,  diealle
Offiziere  gleichfalls  beobachten  müssen.  Die
H.  der  Wachen  bestehen  im  Präsentieren
oder  Anfassen  des  Gewehrs.  Fahnen  werden
  stets  Früßt.  Das  Erweisen  der  H.  ist
durchdie  Dienstvorschriften  für  alle  vorkommenden
  Fälle  geregell.  Vgl.  Salutieren.
Honved,  ungarische  Landwehr,  s.
Osterreich-Ungarn.

Hersienst.  .  Minen.

orspen
orn  t  Spielleute.  .
ornschuppenwams  (Hornbrüne),
4  Harnisch.
ornwerk,  bei  ältern  Bastionärbefesißungen
  vorkommendes  Werk,  aus  zwei
halben  Bastionen  mit  dazwischenliegender
Kurtine,  also  einer  bastionierten  Front,
und  von  den  Bastionsspitzen  nach  rückwärts
  gehenden  Anschlußlinien  (Flügeln)
besthend  aus  zwei  bastionierten  Fronten
bestehend  heißt  es  Kronwerk.

Hotchkißgeschütz  COpr.  höitsch.),  s.  Kartärschzeschüge
  (S.  .

Hulk,.  s.  Blockschiff.

Hülse  (Zündhülse,  Kammer-=hülse,
  Patronenhülserc.),  .  Schlagröhren,
  Shrapnel  2c.

Hundewache,  seemännische  Bezeichnung
  der  Wache  von  12  Uhr  nachts  bis
4  uhr  morgens.  Die  Wachen  an  Bord
lösen  sich  von  4  zu  4  Stunden  ab.

Hundskappe,  s.  Deutsche  Reiter.

Hurden,  Tafeln  von  Flechtwerk,  bei  der
Artillerie  2,  m  lang,  1  m  hoch,  mit  8
Schanzkorbpfählen;  beiden  Pionieren  2  m
lang,  1,3  m  hoch,  mit  7  Pfählen.  Die  mit

leichen  Abständen  in  die  Erde  gel  chlagenen
swe  werden  oben  zur  Erhaltung  ihrer
Abstände  durch  eine  Latte  verbunden  und
mit  Strauchwerkdurchflochten,  dieses  dann
zum  festen  Zusammenhalt  viermal  quer
mit  Eisendraht  durchflochten.  Eine  Hurde
wiegt  etwa  50  kg.  Die  H.  dienen  zum  Bekleiden
  von  Böschungen  der  Brustwehren.

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