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man  unter  Querschnittsbelastung
des  Geschosses  das  auf  den  Quadratcentimeter
  desselben  entfallende  Geschoßgewicht
  versteht.  Die  Formel  für  die  Berechnung
  der  auf  den  Quadratcentimeter
des  Geschoßauerschnitts  kommenden  leben-:
  -  V  "  "
digen  Kraft  ist:  ,  wobei  r  in  Centimetern
  aufugeden  ist.  In  England  ist  es
üblich,  als  Maßstab  für  die  Durchschlagskraft
  der  Kaliber  die  auf  den  Zoll  des  Geschoßumfangs
  entfallende  l.  K.  anzu-□—

  1  1r  x□
nehmen,  wofür  die  Formel  2  ist,

wobei  r  in  Zollen  angegeben  wird.  Vgl.
Flugbahn,  Geschütze.
Lebensversicherung.  Nach  dem  Krieg
1870/74  mit  Frankreichwurde  die  -Lebensbersicherungsanstalt
  für  Offiziere,  Arzte,
Oberbeamte  und  Unteroffiziere  der  deutschen
  Armee  und  Marine=  gegründet,
deren  Statuten  durch  den  Kaiser  26.
Dez.  1871  genehmigt  wurden.  Sie  entstand
  aus  dem  Bedürfnis,  den  Offizieren
  2c.  eine  Lebensversicherung  auch  für
den  Kriegsfall  zu  ermöglichen,  nachdem
bei  Ausbruch  des  Kriegs  1870/71  die
Lebensversicherungsgesellschaften  von  den
ins  Feld  rückenden  Versicherten  entweder
eine  sehr  hohe  Kriegsprämie  verlangt,  oder
die  Versicherungen  ganz  aufgehoben  hatten.
  Unter  besondrer  Teilnahme  und  Beihülfe
  des  Kaisers  verdankt  die  Anstalt
ihr  Inslebentreten  dem  General  der  Infanterie
  v.  Holleben.  In  Ermangelung
eines  Grundkapitals  übernahm  der  Kaiser
die  Garantie  für  3  Mill.  Mark.  Die
kleinste  Versicherungssumme  beträgt  500,
die  größte  20,000  Mk.,  30,000  Mk.  mit
besondrer  Genehmigung  des  Kriegsministers.
  Um  die  Ansammlung  eines  Sicherheitsfonds
  zu  ermöglichen,  wurden  Gefahrzeiten
  von  2—3  Jahren,  je  nach  dem
Alter  des  Versichernden,  festgesetzt  und  der
Beitritt  für  alle  nach  dem  26.  Dez.  1871  beförderten
  Offiziere,  Arzte  und  im  Offiziersrang
  stehenden  Beamten  vorgeschrieben.
Sowohl  jene  harte  Maßregel  der  Gefahr-Lebensversicherung

  —  Lehrinfanteriebataillon.

ersparten  Okkupationsgeldern  3  Mill.
Mk.  als  Garantiefonds  überwiesen  worden
  sind.  bers  onen  über  60  Jahre  können
der  Anstalt  nicht  mehr  beitreten.  Durch
Erlaß  des  Kriegsministers  vom  12.  Okt.
1878  ist  mit  der  Anstalt  eine  Sparkasse
verbunden  worden,  in  welche  alle  zur
L.  berechtigten  Personen  Spareinlagen
von  10—4000  Mk.  mit  4  Pre  u  Zins
auf  Zins,  von  1000—20,000  Mk.  gegen
halbjährliche  Zinszahlung  zu  4  poZ.
machen  können.  Die  Einzahlungen  erfolben,
  wie  bei  den  Prämienzahlungen,  bei
en  Truppenteilen,  die  allen  Schriftwechsel
  portofrei  dienstlich  8  führen  haben.

Leck  ist  eine  durch  Beschädigung,  Undichtwerden
  von  Fugen,  Losspringen  der
Holzbeplankung,  Brechen  oder  Zerrosten
der  Niete  2c.  entstehende  Offnung  in  den
Schiffswänden,  durch  welche  Wasser  eindringt.
  Ein  kleines  L.  verstopft  man  durch
Abdichten;  zum  Schließen  größerer  Lecks
bedient  man  sich,  z.  B.  für  Kugellöcher,
der  Kugelpfropfen,  Metallplatten  oder
Lecktücher,  welche  man  vor  die  Offnung
bringt,  in  der  sie  sich  dann  durch  den
Wasserdruck  selbst  festsaugen.

Lederne  Kanonen.  Der  Erfinder  der
ledernen  Kanonen  ist  nicht  festzustellen.
Es  geschieht  ihrer  schon  1562  Erwähnung.
Man  nennt  sowohl  den  Genueser  Marino
de  Marinis  wie  Wurmbrandt,  Torstenson
und  Nobert  Scott,  lettere  drei  in  schwedischen
  Diensten.  1631  wurden  die  ledernen
  Kanonen  im  schwedischen  Heer  durch
eiserne  ersetzt;  s.  Geschütze  (S.  164).

Lee,  die  Seite  des  Schiffs,  welche  der
Windseite  (Lurseite)  gegenüberliegt;  die
Leeseite  ist  also  die,  wohin  der  Wind
weht.  Man  braucht  diese  Bezeichnungen,
L.  und  Luv,  statt  Backbord  und  Steuerbord.
  Leesegel  werden  außerhalb  der
Naatezel  vermittelst  ausgeschobener  Leesegelspieren

  gulett.
Sefanchenx'’  Revolversystem  (pr.-fohschöh),
  s.  Revolver.
Lepanagelt  s.  Achse.
Lehrbatterie,  s.  Artillerieschießzeiten

  hat  eine  Milderung,  wie  die  Prämie  schul

eine  Herabsetzung  erfahren,  nachdem  durch
den  Reichstag  1877—  78  der  Lebensversicherungkanfaal
  aus  den  in  Frankreich

—

ule.
sehreskadron,  s.  Militärreitiniut.

Lehrinfanteriebataillon,  1819  zu