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tenden  7,5  em  Hinterladerkanonen  aus
Stahlbronze  und  zwar  pro  Batterie  8  Geschütze,
  8  Munitionswagen,  die  reitenden
jedoch  nur  6  Geschütze  und  6  Munitionswagen
  (vgl.  Geschütze,  S.  158).  Jedes
Festungtartillriebataillon  besteht  aus  6

ompanien,  von  der  sechsten  ist  im  Frieden
nur  der  Stamm  vorhanden.  Zum  9.  Bataillon
  gehören  noch  3,  zum  11.  und  12.  je

1ebirgsbatterie,  deren  Zahl  im  Kriegverdoppelt

  wird.  Stand  einer  Kompanie  im
Frieden  4Offiziere,  105  Mann,  im  Krieg:

Osfiziere,  210  Mann,  einer  Gebirgsbatterie
  im  Frieden:  4  öffhiere,  90  Mann,
13  Tragtiere,  im  Krieg:  4  Offiziere,  108
Mann,  52Tragtiere.  Eine  Gebirgsbatterie
besteht  aus  vier  7  cm  Geschützen;  1  Tragtier
  trägt  1  Geschützrohr  oder  1  Laffele
oder  16  Schuß  oder  andre  Zubehörstücke.
5)  Genietruppe:  2  Genieregimenter
à5  Feldbataillone  zu  4  Kompanien,  8
Reservekompanien  und  1  Ergänzungsbataillon
  zu  5  Kompanien.  Gesenssäre
eines  Genieregiments  im  Frieden:  122
Offiziere.  2742  Mann,  6  Pferde,  im  Krieg:
183  Offiziere,  7591  Mann,  465  Pferde.
Bewafsfnung  derselben:  kurze  Werndl-Gewehre
  mit  Stichbajonett.  6)  Pioniertruppe:
  1  Pionierregiment  zu  5  Feldbataillonen
  à  4  Feld=  und  1  Reservekompanie,
  1  Zeugs-,  1  Reserve=  und  1  Pionierdetachement
  für  die  Feldeisenbahn.  Aus
diesen  sind  1878  fünf  Feldeisenbahnabteilungen
  errichtet  worden,  welche  noch  bestehen.
  Friedensstärke  des  Regiments:  129
Offiziere,  2922  Mann,  6  Pferde:  Kriegsstärke:
  202  Offiziere,  7856  Mann,  501
Pferde.  Bewaffnung  wie  bei  der  Genietruppe.
  Zur  Feldausrüstung  des  Pionierregiments
  gehören  auch  40  Brücken=  und
8  Reserveequipagen.  7)  Die  Sanitätstruppe
  besteht  aus  23  Sanitätsabteilungen,
  denen  im  Krieg  noch  Feldsanitätsabteilungen,
  für  die  Infanterie  Truppendivisionen
  hinzutreten.  Gesamtstärke:  262
Offiziere,  14,258  Mann.  Die  Mannschaften
  tragen  eine  große  Feldflasche
C(Labeflaschet)  und  eine  Tasche  mit  Verbandgeräten.
  8)  Das  Militärfuhrwesenkorps
  ist  1879  in  Trainregimenter
  zu  je  4—5  Traindivisionen  umgewandelt,
  welche  nach  Durchführung  der

Osterreich=  Ungarn  (Truppenkörper,  Hecresinstitutionen).

noch-  nicht  beendeten  Reorganisation  aus
75  Traineskadrons,  10  Gebirgseskadrons,
3  Ergänzungsdepotcadres  und  13  Parkcadres
  bestehen  werden.

Zum  Zweck  der  Militärseelsorge  ist
die  Monarchie  in  15  Militärseelsorge-Bezirke
  geteilt,  in  deren  jedem  ein  Militärpfarrer
  und  eine  Anzahl  Kuraten  und
Kapläne  angestellt  sind.  Die  Militärjustiz
  umfaßt  drei  Instanzen;  zur  ersten
gehören  50  Brigadegerichte  bei  den  Briadekommandos

  und  32  Garnisongerichte;

ie  zweite  bildet  das  Militärappellationsgericht
  in  Wien;  die  dritte  ist  der
oberste  Militärjustizsenat  beim  Reichskriegsministerium.
  Die  Militärintendang
  gliedert  sich  in  die  ökonomische  Sektion
  beim  Reichskriegsministerium  und  in
die  Intendanzbehörden  der  Territorialbezirke.
  Im  Krieg  wird  bei  jeder  Truppendivision,
  jedem  Armeekorps  und  jeder  Armee
  (Chef  der  Jutendanz  ein  höherer  General)
  eine  Intendanz  errichtet.  Die
Militärsanität  besteht  aus  dem  militärärztlichen
  Offizierkorps,  den  Sanitätstruppen,
  Sanitäts=  und  Medikamentenanstalten.
  An  Militärkassen  bestehen:
die  Universal-Militärdepositen-Administration,
  das  Universal-Militärzahlamt
in  Wien,  die  Militärkassen  in  Wien  und
Pest.  Im  Krieg  werden  Operations=  und
Festungskassen  aufgestellt.  Der  Truppenrechnungsdienst
  wird  durch  Rechnungsführer
  ausgeübt,  welche  Offiziere
im  Rang  der  Hauptleute  (Altemneister,
Oberleutnants  und  Leutnants  sind.  Der
militärtirrärztliche  Dienst  wird
durch  Militärtierärzte  und  Kurschmiede  besorgt,
  welche  Militärbeamte  sind  und  auf
dem  Militär-Tierarzneürnstitut  ausgebildet
  werden.  Für  die  Vorbildung  zu  Offizieren
  und  die  Fortbildung  der  letztern  für  besondre
  und  höhere  Kommandos  bestehen
zahlreiche  Lehranstalten.  Für  die  Verwaltung
  des  Armeematerials  besteht  ein  reich
gegliederter  Verwaltungsmechanismus.

In  der  Artilleriegeugsfabrit.  des
Artilleriearsenals  zu  Wien  wird  der  gesamte
  Bedarf  an  Artilleriematerial  aller
Art  #itrtigt.  Zur  Verwaltung  dieses
Materials  bestehen  in  der  Monarchie  23
Artilleriezeugs=  und  14  Filialdepots.  Für