Sichelwagen  —  Sicherungsdienst.

2  Hugelfüllung  H
2  85  (mittlere  Anzahl)]  ã
2  #  52
Kaliber  #  2#  2  8e  *
*FE’o
r—  rW'—  —
—  5
xg  g8  —  m
8  cnm  4.5744  90  2200
9  cm  6,01  17,0  170  —  2200
12  em  16,041133.0  —  242  2200
15  em  31.04750,0  —  4620
15  em  mit
Hartbleimante
  39,5  50.0  —  61004500
Leichte  Feld  5ss1900  12  —2500
Schwere  8#156  210  —500

Sichelwagen,  s.  Streitwagen.
Sicherheitsarmierung,  s.  Armierung.



Sicherbeitslaterne,  s.  Laternen.

Sicherungsdienst  (Sicherheitsdienst).
  Je  nachdem  sich  eine  Truppe  in
der  Ruhe  oder  auf  dem  Marsch  befindet,
unterscheidet  man  behufs  Sicherung  gegen
  feindliche  Unternehmungen  den  Vorpostendieust
  und  den  eigentlichen  Sicherheitsdienst.


Veorpstendienk.

Für  gemischte  Waffen  verwendet  man
sowohl  Infanterie  als  Kavallerie  zum  Vorpostendienst;
  ihre  Stärke  wird  sich  sowohl
nach  dem  Terrain  wie  nach  der  Nähe  und
Ttigleit  des  Feindes,  überhaupt  nach  den
augenblicklichen  Verhältnissen  richten.  Jede
Vorpostenstellung,  mag  sie  groß  oder  klein
sein,  erhält  einen  Vorpostenkommandeur,
  an  den  alle  Meldungen  gehen.  In
der  Regel  wird  ein  geschlossener  Truppenteil
  hierzu  bestimmt,  welcher  das  Gros
der  Vorposteu  bildet.  Erbesetzt  einen  genügend
  weit  vorgeschobenen,  taktisch  wichtigen
  Punkt  (Gehöft,  Straßenknoten  2c.)
und  sichert  sich  durch  Posten  vor  dem  Gewehr
  (Schnarrposten  genannt)  und
Patrouillen.  Vom  Gros  werden  strahlenförmig
  nach  dem  Feind  zu  kleinere  Abteilungemvorgeschoben,
  welchedeneigentlichen
S.  übernehmen.  Sie  sollen  die  Annäherung
  des  Feindes  so  frühzeitig  erfahren
und  einen  etwaigen  Angriff  so  lange  aufhalten,
  daß  die  hinterstehenden  Truppen
Zeit  behalten,  sich  gefechtsbereit  zu  machen.

335

Diese  vorgeschobenen  Abteilungen  gliedert
man  in  Piketts,  denen  die  Verteidigung,
und  Feldwachen,  denen  die  Beobachtung
zufällt,  die  sich  bei  einem  Angriff  daher
auf  die  Piketts  zurückziehen.  Diese  unterhalten
  Schnarrposten  und  Patrouillengang
  nach  den  Feldwachen.  Letztere  werden
möglichst  aus  Kavallerie  gebildet  und  an
Punkte  mit  weiter  Aussicht  auf  etwa  3000
m,  Infanterie  bis  etwa  1200  m  vorzeschoben.
  In  unmittelbarer  Nähe  des  Feindes
  rechnet  man  auf  je  1500  m  eine  Kavallerie-,
  auf  700  m  eine  Infanteriefeldwache;
  weiter  ab  können  diese  Eutfernungen
  verdoppelt  werden.  Von  den  Feldwachen
  werden  die  äußersten  Posten  (bei  der
Kavallerie  die  Vedetten  genannt)  durch
Infanteriemeistens  als  Doppelposten  ausgeseit.
  Sie  finden  ihren  Platz  an  weite

ussicht  gewährenden  Punkten,  die  für  Infanterie
  nicht  über  500,  für  Kavallerie
600—2000  m  von  den  Feldwachen  vorgeschoben
  werden,  deren  Abstand  voneinander
  für  Infanterie  100,  für  Kavallerie
200  m  nicht  überschreiten,  im  allgemeinen
  nur  so  groß  sein  darf,  daß  nichts  unesehen

  zwischen  ihnen  geschehen  kann.  Die
gehwaher  stellt  wieder  Schnarrposten  auf,
welche  auf  die  Zeichengebung  der  Poster.
zu  achten  haben.  Diese  werden  unter  gewöhnlichen
  Verhältnissen  alle  zwei  Stunden,
  die  Feldwachen,  welche  die  Stärke
einer  dreifachen  Ablösung  haben,  alle  24
Stunden  abgelöst.  Außerdem  werden  von
den  Feldwachen  Patrouillen  mit  einem  bestimmten
  Auftrag  auf  Erkundigungen  ausgesendet.
  Insofern  sie  offensiv  auftreten,
nicht,  wie  die  Posten,  das  zu  Sehende  an
sich  herankommen  lassen,  sondern  es  aufsuchen,
  haben  sie  eine  große  Bedeutung
für  den  Aufklärungsdienst  und  greifen
über  in  die  Aufgaben  der  Rekognoszierungen.
  Ganz  schwache  Patrouillen  von
zwei  bis  drei  Mann,  von  denen  man
durchaus  Heimlichkeit  der  Ausführung
verlangt,  werden  Schleichpatrouillen.
genannt.  Visitierpatrouillen  sollen
die  Aufmerksamkeit  der  Posten  rege  erhalten.
  —  Der

Sicherheitsdiens

umfaßt,  wie  der  Vorpostentienst,  diejenigen
  Maßregeln,  welche  dazu  bestimmt