Trefffähigkeit  —  Turbinengeschosse.

Trefffählgkeit,  im  allgemeinen  die
gähigten  der  Feuerwassen,  Ziele  von  beimmten
  Abmessungen  auf  gewisse  Enlfernungen
  zu  trefsen.  Da  unter  sonst  normalen
  Verhältnissen  infolge  der  natürlichen
  Strenung  sich  von  einer  Anzahl
Schüssen  nur  eine  Zahl  ven  Tressern  für
eine  bestimmte  Größe  des  Ziels  ergibt,
so  pflegt  man  die  T.  nach  Prozenten  der
Schußzahl  oder  durch  die  Größe  der  Trefffläche
  auszudrücken,  die  ein  Ziel  haben
muß,  um  eine  gewisse  Prozentzal  an
Treffern  zu  ergeben.  Die  den  Schußtafeln
angehängten  Trefffähigkeitstabellen
  beziehen  sch  in  diesem  Sinn  auf
einegewisse  Zie  gröbe  für  50  Proz.  Treffer.
Treffpunkt  ist  der  Punkt,  in  dem  das
Geschoß  in  das  Ziel  oder  in  dessen  Um-Aung
  einschlägt.  Die  Tresspunkte  einer
nzahl  unter  gleichen  Bedingungen  abgegebeuer
  Söüse  werden  infolge  der  Seiten=
  und  Längenabweichungen  nicht  mit
dem  Zielpunkt  zusammenfallen.  Diese  Abweichungen
  werden  dann  auf  den  mittlern
  T.  bezogen.  Bezeichnet  man  die
parallele  Seitenabweichung  (-  d.)  durch
eine  Linie  und  zieht  durch  den  Punkt  der
mittlern  Schußweite  eine  Linie  senkrecht
ur  Schußrichtung,  so  ist  der  Schnittpunkt
ieser  mit  der  parallelen  Seitenabweichung
derm  t  *  T.
reibscheibe

Treib  pieges.  s.  Kartätsche.

Treuse,  s.  Zäumung.

Trichtermine,  s.  Minen  (S.  255).

Trillen,  s.  Drillen.

Triqueballe  (ipr.  trihkball),  gleichbedeutend
  mit  Schleppwagen  ((.  d.).

Tritt.  Eine  Truppe  ist  im  T.-,  wenn
sie  im  Gleichschritt  (s.  d.)  marschiert.

Troddeljunker  hießen  in  der  preußischen
  Armee  vor  1806  die  Junker,  welche
nur  die  Unteroffiziertroddel  am  Seitengewehr
  trugen,  während  diejenigen,  die
das  Offizierportepee  trugen,  Portepeefähnriche
  hießen;  s.  Junker,  Fahnenjunker.


Trophäen,  Geschütze,  Fahnen,  Standarten
  und  Pauken,  die  im  Kampf  oder
durch  Kapitulation  gewonnen  worden.
Ihre  Menge  wird  in  Schlachtberichten
angeführt,  um  die  Größe  und  Bedeutung

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des  Siegs  zu  kennzeichnen.  T.  werden  auch
Zusammenstellungen  aus  Waffen  u.  Waffenteilen
  genannt,  welche  z.  B.  zur  Ausschmückung
  von  Zeughäusern  2c.  dienen.

Trosse,  s.  Tauwerk.

Troyer  (#pr.  treuey  heißt  in  der  deutschen
Marine  das  wollne  Hemd,  in  Oslerreich
Bordhemd  genannt.

Truppe,  eine  militärische  Abteilung,
die  nach  ihrer  Organisation  ein  in  sich

eschlossenes  Ganze  bildet,  z.  B.  Batailon,
  Regiment.  Man  unterscheidet  Linientruppen
  im  Gegensatz  zu  Garden,
aber  auch  in  der  Bedeutung  als  Truppen
der  aktiven  Armee  im  Gegensatz  zu  Reserve-,
  Landwehr=  und  Landsturmtruppen,
  reguläre  und  irreguläre
Truppen  2c.  Truppenkörper,  Truppenabteilung,
  Truppenteile  ieben
sich  auf  Einheiten  verschiedener  Größe  und
Zusammensetzung;  Truppenkorps  besiehen
  aus  gemisthen  Wassen.  Truppengattungen
  unterscheiden  sich  nach
ihrer  Bewaffnung,  Kampfweise  und  ihrem
Zweck;  diese  Bezeichnung  ist  daher  fast
gleichbedeutend  mit  Waffengattungen
oder  Waffen,  es  sind  dies:  Infanterie,
Kavallerie,  Artillerie,  Pioniere,  Train,
Sanitätstruppen  2c.  —  Truppenfahrzeuge,
  s.  Bagage.

Tru  wastes,  Angriffswaffen.

Trybock,  s.  v.  w.  Blyde,  Geschützart
des  Mittelalters;  s.  Geschütze  (S.  1629.

Tschako,  Kopfbedeckung  ungarischen
Ursprungs  von  konischer  Form,  nach  oben
sich  verbreiternd,  aus  Leder,  Filz  oder  Tuch,
mit  Lederschirm,  häufig  auch  kleinem
Nackenschirm.  Der  T.  hat  sich  von  Frantreich
  über  die  meisten  Armeen  verbreitet,
wurde  aber  dort  seiner  Schwerfälligkeit
wegen  zuerst  für  die  Truppen  in  Algerien
  durch  das  Käppi  (s.  d.)  und  1841  in
Preußen  durch  den  Helm  ersetzt.  Die  noch
jetzt  offiziell  »  T.«  genannte  Kopfbedeckung
der  preußischen  Jäger  ist  eigentlich  ein
Käppi.  Der  größere  T.  der  österreichischen
Armee  wird  in  der  Feldausrüstung  durch
die  leichtere  Feldkappe  (s.  d.)  ersetzt.

Tummler,  im  Mttesalter  gebräuchlt  e
Schichmalchine,  s.  Geschü  gtö  (S.  162

urbinengeschoffe,  nach  Vorschlag  des
Hauptmanns  Hartmann  185  in  Preußen