—   56   —                                                                             der in den deutschen Münzstätten bis zum 31. Januar 1880 stattgehabten Ausprägungen von Reichs- ———K-—4                                           2.  Münz-Wesen.                                          Uebersicht                             Gold= und Silbermünzen. .. –—. — t, In der Woche von Goldmünzen 25. bis 31. Jannar auf Privat- 4 Fünfzig- Zwanzig- 1880 sind geprägtDoppelkronen # Kronen Halbe rechnung) Fünf- Zwei- Ein Fünf. 6 Pfennig worden in: Kronen geprägt Markstücke Markstücke Markstücke stücke stücke 6 2 4 4 -* 44 4 Berlin 242 610 40 * — 1 — München. — — — — — 113 924 — — — — — Hamburg. — — 53 960 — — — — Summe 1. — — — — — 410 44 40 163 — — — 3 2. Vorher waren geprägt 268 111 720|423 335 320˙27 969 925|399 668 560|71 653 095/09 536 000 150 020 054 71 486 552—|35 717 922 80 3. Gesammt-Ausprägung 1 268 111 v20 335 32027 969 925|399 668 560|71 653 095/09 946 494/150 060 217.71 486 552—s35 717 922/80 4. Hiervon wieder ein- 1 1 f gezogen 240 620 189 690 1985 2 075 2430 1315 662 50 5 000 412.— 5. Bleiben 1267 871 100/423 145 630/27967 940 71 651 020,99 944 064/150 058 902/71 485 889/50/30 717 510 80 1 718 984 670.4 423 857 38630 “4 Anmerkung. Die Veröffentlichung der Ausprägungen findet fortan nicht mehr wöchentlich sondern monatlich statt.                                          3.  Zoll  und Steuer-Wesen. Nachdem der Handelsvertrag zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn vom 16. Dezember 1878 mit den in der Erklärung vom 31. Dezember 1879“) enthaltenen Einschränkungen bis zum 30. Juni 1880 verlängert worden ist, hat der Bundesrat beschlossen, daß h in seiner Sitzung vom 15. Jannar d. J. hinsichtlich des Veredelungsverkehrs 1. die obersten Landes-Finanzbehörden ermächtigt werden, für die Zeit bis zum 15. Februar laufenden Jahres die Befugniß zur Gestattung der Veredelung deutscher Waaren in Oester- reich-Ungarn gemäß des Absatzes 2 des §. 115 des Vereins-Zollgesetzes vom 1. Juli 1869 auch den Zoll-Direktivbehörden und Hauptämtern beizulegen, ohne daß dabei der Nachweis der Nothwendigkeit oder Nützlichkeit für den deutschen Verkehr zu erfordern ist; 3. vom 15. Februar laufenden Jahres an die Erlaubniß zur zollfreien Wiedereinfuhr im Ver- edelungsverkehr nur in besonderen Fällen, wenn der soeben erwähnte Nachweis erbracht wird, von den obersten Landes-Finanzbehörden zu ertheilen ist; 6 Monaten festgesetzt wird. die Frist zur zollfreien Wiedereinfuhr regelmäßig auf 3 Monate, ausnahmsweise bis zu Unter „deutschen Waaren“ (Nr. 1 des obigen Beschlusses) sind solche zu verstehen, welche entweder in Deutschland erzeugt oder daselbst einer Bearbeitung unterworfen worden sind. .) Central-Blatt 1880 Seite 18.