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die  Wünsche  der  Nation  befriedigt,  an  sich  berechtigte  innere
politische  Bewegungen  und  Schöpfungen  vergessen  läßt,  und  in
der  Regel  einem  Patriotismus  Platz  macht,  in  den  sich  unlautere
Elemente  einmischen.  ·

Der  Handel  und  die  Industrie,  öffentliche  Bauten,  größere
Unternehmungen,  welche  in  die  Zukunft  hineinreichen,  wurden
gestört,  und  das  Kapital  entzog  sich  allmählig  jeder  schöpferischen
Thätigkeit,  indem  man  nur  auf  seine  Sicherung  bedacht  war.

Dazu  kommt  die  neue  Erhebung  in  Italien  und  die  neu  er—
wachte  orientalische  Krisis,  deren  Tragweite  nicht  abzusehen  ist.
Soll  Preußen  und  Deutschland,  wenn,  wie  zu  erwarten,  Venetien
mit  in  den  italienischen  Freiheitskrieg  hineingezogen  wird,  oder
wenn  Oesterreich  Neapels  und  Venetiens  wegen  mit  Frankreich
von  Neuem  in  Krieg  geräth,  wenn  in  Folge  dessen  der  Aufstand
in  Ungarn  losbricht,  auf  Oesterreichs  Seite  treten?  Wo  ist  überhaupt
  die  Grenze  der  politischen  Verpflichtung  Preußens  und
Deutschlands  im  Falle  einer  österreichischen  Revolution?

IV.

In  diese  Situation  ist  ein  politisches  Ereigniß  gefallen,
welches  specieller  Gegenstand  der  vorliegenden  Betrachtungen
  ist.

Der  Prinz-Regent  von  Preußen  ist  mit  dem  Kaiser  der
Franzosen,  Napoleon  III.,  in  Baden-Baden  persönlich  zusammengekommen.
  An  dieser  persönlichen  Begegnung  haben  einige
hervorragende  deutsche  Fürsten  Theil  genommen,  welche  außerdem
  mit  dem  Prinz-Regenten  von  Preußen  über  äußere  und
innere  deutsche  Angelegenheiten  Besprechungen  gehabt  haben.

Ueber  den  Zweck  dieser  Zusammenkunft  und  den  Hergang
dabei  liegen  keine  officielle  Urkunden,  sondern  nur  mehr  oder