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punkten  der  preußischen  Vorschläge  zur  Reform  der  Kriegsverfassung
  möglichst  nähere.  Die  Regierungen  erwarteten  ihrerseits,
Preußen  werde  in  der  deutschen  Frage  andere  und  annähernde
Schritte  thun.  —  Hierauf  bemerkte  der  Großherzog  von  Baden,
diese  Erklärung  könne  nicht  Namens  der  Bundes-Regierungen
abgegeben  werden,  indem  mehrere  und  wichtige  Regierungen  in
den  betreffenden  Berathungen  nicht  betheiligt  gewesen.  Baden
werde  sich  den  angedeuteten  Schritten  in  keinem  Falle  anschließen.“
  «

3)  Baden-Baden,  den  20.  Juni.

„Dem  Vernehmen  nach  hat  sich  bei  den  Besprechungen  des
Prinz-Regenten  mit  den  deutschen  Fürsten  vor  der  gestrigen
Abreise  eine  schließliche  Uebereinstimmung  in  denjenigen  Fragen
herausgestellt,  welche  Deutschlands  Bezüge  zum  Auslande
berühren.“  «

Außerdem  enthält  der  Preußische  Staats-Anzeiger  vom
22.  Juni  folgende  anscheinend  officiöse  Mittheilung  über  die
Zusammenkunft  in  Baden-Baden:

„Von  der  wohlwollenden  Absicht  erfüllt,  die  Besorgnisse
Deutschlands  zu  beruhigen,  hatte  der  Kaiser  der  Franzosen  dem
Prinz-Regenten  von  Preußen  den  Wunsch  aussprechen  lassen,  Ihn
auf  deutschem  Boden  zu  begrüßen.  Diesem  Erbieten  des  Herrschers
eines  großen  Nachbarreiches  kam  der  Prinz-Regent  um  so  lieber
entgegen,  als  sich  gerade  in  dem  gegenwärtigen  Augenblicke  bei
dem  Aufenthalte  in  Baden  die  Gelegenheit  darbot,  hervorragenden
deutschen  Fürsten  einen  Antheil  an  diesem  Besuche  zu  gewähren,
während  darin  schon  von  selbst  die  Voraussetzung  lag,  daß  die
Integrität  deutschen  Gebietes,  der  Grenzen  Deutschlands  außer
aller  Frage  gestellt  sei.  Der  Kaiser  der  Franzosen  hat  dem
Prinz-Regenten  von  Preußen  und  den  deutschen  Fürsten,  welche
ihm  bei  dieser  Begegnung  zur  Seite  standen,  wiederholte  und
vollkommen  übereinstimmende  Versicherungen  der  friedlichen  und