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24.  Der  beim  Verbrennen  hinterbleibende  Rück—
stand  wird  in  folgender  Weise  ermittelt:

Eine  dem  Einzelfall  angemessene  Menge  Substanz  wird
in  einem  ausgeglühten  und  gewogenen  Tiegel  durch  eine
mäßig  starke  Flamme  zunächst  verkohlt  und  dann  verascht.
Um  die  Verbrennung  der  Hauptmenge  der  Kohle  zu  be—
schleunigen,  wird  die  Flamme  mehrmals  für  kurze  Zeit
unter  dem  Tiegel  entfernt.  Wird  durch  fortgesetztes  mäßiges
Erhitzen  eine  weitere  oder  völlige  Veraschung  nicht  erreicht,
so  wird  die  Kohle  mit  heißem  Wasser  übergossen  und  der
gesamte  Tiegelinhalt  durch  ein  Filter  von  bekanntem  Aschen—
gehalt  filtriert.  Das  Filter  wird  mit  möglichst  wenig
Wasser  nachgewaschen,  mit  dem  darauf  verbliebenen  Rück—
stand  in  den  Tiegel  gebracht,  darin  getrocknet  und  ver—
ascht.  Sobald  keine  Kohle  mehr  sichtbar  und  der  Tiegel
erkaltet  ist,  wird  das  Filtrat  und  das  zum  Nachspülen  des
Filters  benutzte  Waschwasser  in  dem  Tiegel  auf  dem  Wasser—
bade  nach  Zusatz  von  etwas  Ammoniumcarbonatlösung  ein—
gedampft.  Der  nunmehr  verbliebene  Rückstand  wird  nochmals
kurze  Zeit  schwach  geglüht  und  nach  dem  Erkalten  des  Tiegels
gewogen.  Von  dem  ermittelten  Gewicht  ist  der  Aschengehalt
des  Filters  abzuziehen.

25.  Bestimmung  von  Säuregrad,  Säurezahl,  Ver—
seifungszahl,  Esterzahl.

a)  Unter  Säuregrad  eines  Fettes  versteht  man  die
Anzahl  Kubikzentimeter  Normal-Kalilauge,  die  notwendig
ist,  um  die  in  100  g  Fett  vorhandene  freie  Säure  zu
neutralisieren.

Zur  Bestimmung  der  freien  Säure  werden  5  bis  108g
Fett  in  30  bis  40  cem  einer  säurefreien  Mischung  gleicher