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Acetum  pyrolignosum  crudum.  —  Noher  Holzessig.

Gehalt  mindestens  6  Prozent  Essigsäure  (CII,  .  COoll,
Mol.-Gew.  60),03).

Braune,  nach  Tcer  und  Essigsäure  riechende,  sauer  und
ctwas  bitter  schmeckende  Flüssigkeit,  aus  der  sich  beim  Aufbewahren
  teerartige  Stoffe  abscheiden.

Je  10  cem  roher  Holzessig  dürfen,  mit  gleichviel  Wasser
verdünnt  und  filtriert,  durch  Baryumnitratlösung  nicht
sofort  verändert  (Schwefelsäure)  und  durch  Silbernitratlösung
höchstens  opalisierend  getrübt  werden  (Salzsäure),  durch
Schwefelwasserstoffwasser  darf  in  rohem  Holzessig  bei  dieser
Verdünnung  keine  Veränderung  (Schwermetallsalze)  und  durch
Kaliumferrocyanidlösung  höchstens  eine  Anderung  der  Farbe
aber  keine  Fallung  bervorgerufen  werden  (mehr  als  Spuren
Ferrisalze).

Gehaltsbestimmung.  10  cem  Holzessig  dürfen  nach
Zusatz  von  10  cem  Normal-Kalilange  Lackmuspapier  nicht
blauen,  was  einem  Mindestgehalte  von  6  Prozent  Essigsäure
entspricht  (1  cem  Normal-Kalilange  —  0,06003  g  Cssigsäure,
  Lackmuspapier  als  Indikator).

Acetum  pyrolignosum  rectificatum.
Gereinigter  Holzessig.
Gehalt  5),0  bis  5)1  Prozent  Essigsäure  (CIl#  .((Ooll,
Mol.-Gew.  60,03).
Zur  Darstellung  des  gereinigten  Holzessigs  wird  roher
Holzessig  der  Destillation  unterworfen,  bis  80  Prozent  übergegangen
  sind.