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Schmelzpunkt  etwa  135.

Kocht  man  0,5  8  Acetylsalicylsäure  mit  10  cem  Natronlauge
  2  bis  3  Minuten  lang  und  fügt  nach  dem  Erkalten
verdünnte  Schwefelsäure  hinzu,  so  scheidet  sich  unter  vorübergehender,
  schwacher  Violettfärbung  ein  weißer,  kristallinischer,
aus  Salichlsäure  bestehender  Niederschlag  aus.  Dieser  schmilzt,
nachdem  man  ihn  mit  wenig  Wasser  gewaschen  und  dann
getrocknet  hat,  bei  etwa  157  seine  wässerige  Lösung  farbt
sich  mit  Eisenchloridlösung  violett.  Die  von  dem  Niederschlag
  abfiltrierte  Flüssigkeit  riecht  nach  Essigsäure  und
beim  Kochen  mit  wenig  Weingeist  und  Schwefelsäure  nach
Essigäther.

Die  mit  20  cem  Wasser  versetzte,  kalt  bereitete  Lösung
von  0),1  g  Acetylsalicylsäure  in  5  cem  Weingeist  darf  durch
1  Tropfen  verdünnter  Eisenchloridlösung  (1  +  24)  nicht
violett  gefärbt  werden  (Salicylsäure).  Wird  1  g  Accetylsalicylsäaure
  mit  20  cem  Wasser  5  Minuten  lang  geschüttelt,
so  darf  das  Filtrat  weder  durch  Schwefelwasserstoffwasser
(Schwermetallsalze),  noch  durch  Silbernitratlösung  (Salzsäurc),
noch  durch  Baryumnitratlösung  (Schwefelsäure)  verändert
werden.

Acetylsalicylsäure  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,1  Prozent
  Rückstand  hinterlassen.

Acidum  arsenicosum.  —  Arsenige  Säure.
AsO  Mol.-Gew.  395,84.
Gehalt  mindestens  99  Prozent  arsenige  Säure.
Farblose,  glasartige  (amorphe)  oder  weiße,  porzellanartige
(kristallinische)  Stücke,  oder  ein  daraus  bereitetes  weißes  Pulver.