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Reaktion  versetzte  Lösung  von  5  g  Citronensäure  in  10  cem
Wasser  darf  durch  Schwefelwasserstoffwasser  nicht  oder  höchstens
schwach  gelb  gefärbt  werden  (Blei-,  Kupfersalze).

Citronensäure  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,1  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Acidum  diaethylbarbituricum  —  Diäthylbarbitursäure.
  Veronal.
Diäthylmalonylharnstoff.

CO-XI

(Ce  Hs)-  n*i“  Mol.-Gew.  184,12.

CO—NH

Farblose,  durchscheinende  Kristallblättchen.  Düäthylbarbitursäure
  ist  geruchlos  und  schmeckt  schwach  bitter;  sie
löst  sich  in  170  Teilen  Wasser  von  15%  und  in  17  Teilen
siedendem  Wasser,  leicht  in  Weingeist,  Ather,  Chloroform
und  Natronlange.  Die  wässerige  Lösung  rötet  Lackmuspapier.

Schmelzpunkt  190%  bis  1910.

Wird  0,1  c  Diüäthylbarbitursäure  3  bis  4  Minuten  lang
mit  5  cem  Kalilange  gekocht,  so  entwickeln  sich  Dämpfe,  die
Lackmuspapier  bläuen.  Die  kalt  gesättigte  wässerige  Lösung
der  Diätlwlbarbitursäure  wird  durch  Bromwasser,  Jodlösung
oder  Silbernitratlösung  nicht  verändert,  dagegen  erzeugt  in
ihr  eine  Lösung  von  1  Teil  Quecksilberoryd  in  2)5  Teilen
Salpetersäure  einen  weißen  Niederschlag.

Diäthylbarbitursaure  muß  sich  in  Schwefelsäure  ohne
Färbung  losen  und  darf  sich  auch  beim  Schütteln  mit  Salpetersaure
  nicht  färben  (organisehe  Vernnreinigungen).