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Wasser,  leicht  in  Weingeist,  Äther,  in  Fetten  und  in  fetten
Olen  und  in  heißem  Chloroform.

Salicylsäure  schmilzt  bei  etwa  157  und  verflüchtigt  sich
bei  weiterem,  vorsichtigem  Erhitzen  unzersetzt,  bei  schnellem
Erhitzen  aber  unter  Entwickelung  des  Karbolsäuregeruchs.

Die  wässerige  Lösung  wird  durch  Eisenchloridlösung
dauernd  blauviolett,  in  starker  Verdünnung  rotviolett  gefärbt.

Die  Lösung  von  18g  Salichylsäure  in  6  cem  Schwefelsäure
darf  höchstens  eine  schwach  gelbe  Farbe  zeigen  (fremde
organische  Stoffe).  0,5  g  Salicylsäure  müssen  sich  bei  Zimmertemperatur
  in  10  cem  einer  Natriumcarbonatlösung  (1.#  9)
klar  lösen.  Schüttelt  man  diese  Lösung  mit  Ather,  so  darf
beim  Verdunsten  des  abgehobenen  Athers  höchstens  ein
unbedeutender,  geruchloser  Rückstand  hinterbleiben  (Phenole).

Die  weingeistige  Lösung  (1—  9)  darf  nach  Jusatz  von
wenig  Salpetersäure  durch  Silbernitratlösung  nicht  verändert
werden  (Salzsäure).  Läßt  man  die  weingeistige  Lösung  (149)
bei  Jimmertemperatur  verdunsten,  so  muß  ein  vollkommen
weißer  Rückstand  hinterbleiben  (Eisensalze,  Phenol).

Salicylsäure  darf  beim  Verbrennen  höchstens  0,1  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Acidum  sulfuricum.  —  Schwefelsäure.

Gehalt  94  bis  98  Prozent  Schwefelsäure  (II.SO.,  Mol.=Gew.
  98,09).

Farb=  und  geruchlose,  beim  Erhitzen  flüchtige,  ölige
Flüssigkeit.  In  der  mit  Wasser  verdünnten  Schwefelsäure
wird  durch  Baryumnitratlösung  ein  weißer,  in  verdünnten
Säuren  unlöslicher  Niederschlag  erzeugt.