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Ammonium  bromatum.  —  Ammoniumbromid.
NH.  Br  Mol.-Gew.  97,96.

Gehalt  mindestens  97,9  Prozent  Ammoniumbromid  entsprechend
  79,9  Prozent  Brom.

Weißes,  kristallinisches,  beim  Erhitzen  flüchtiges  Pulver

Ammoniumbromid  ist  in  Wasser  klar  löslich  und  entwickelt
  beim  Erwärmen  mit  Natronlauge  Ammoniak.  Die
wässerige  Lösung  rötet  Lackmuspapier  schwach.  Setzt  man
zur  wässerigen  Lösung  einige  Tropfen  Chlorwasser  und
schüttelt  dann  mit  Chloroform,  so  färbt  sich  dieses  rotbraun.

Die  wässerige  Lösung  (1—+—  9)  darf  auf  Jusatz  von  verdünnter
  Schwefelsäure  keine  Färbung  annehmen,  ebensowenig
darf  sich  Chloroform,  das  mit  dieser  Mischung  geschüttelt
wird,  gelb  färben  (Bromsäure).

10  cem  der  wässerigen  Lösung  (1—+  19)  dürfen  nach
Zusatz  von  3  Tropfen  Eisenchloridlösung  und  etwas  Stärkelösung
  innerhalb  10  Minuten  keine  Blaufärbung  zeigen
(Jodwasserstoffsäure).

Die  wässerige  Lösung  (1—19)  darf  weder  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  (Schwermetallsalze),  noch  durch  Baryumnitratlösung
  (Schwefelsäure),  noch  durch  verdünnte  Schwefelsäure
(Baryumsalze)  verändert  werden.

20  cem  der  mit  einigen  Tropfen  Salzsäure  angesäuerten
wässerigen  Lösung  (1—+  19)  dürfen  durch  0,5  cem  Kaliumferrocyanidlösung
  nicht  sofort  geblänt  werden  (Eisensalze).

Gehaltsbestimmung.  Ammoniumbromid  darf  durch
Trocknen  bei  100%  böchstens  1  Prozent  an  Gewicht  verlieren.
  Löst  man  3  8  des  bei  100  getrockneten  Salzes
in  soviel  Wasser,  daß  die  Lösung  500  cem  beträgt,