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Apomorphinum  hydrochloricum.
Apomorpbinbydrochlorid.
Cell#  O,N.  IICI.  „I#Mol.-Gew.  303,61.

Weiße  oder  grauweiße,  in  Ather  und  Chloroform  fast
unlösliche  Kriställchen.  Apomorphinhydrochlorid  löst  sich  in
etwa  50  Teilen  Wasser  und  in  etwa  10  Teilen  Weingeist.
Die  Lösungen  verändern  Lackmuspapier  nicht  und  nehmen
beim  Stehen  an  der  Luft  und  am  Bichte  allmählich  eine
grüne  Färbung  an;  werden  die  Lösungen  jedoch  unter  Zusatz
von  wenig  Salzsäure  bereitet,  so  bleiben  sie  längere  Jeit
unverändert.  Ein  größerer  Zusatz  von  Salzsäure  bewirkr
die  Abscheidung  von  weißen  Apomorphinhydrochloridkristallchen.

An  feuchter  Luft,  besonders  unter  Mitwirkung  des  Lichtes,
färbt  sich  Apomorphinhydrochlorid  bald  grün.  Bei  der
Aufbewahrung  über  Schwefelsäure  verliert  es  allmählich
das  Kristallwasser.  Das  auf  diese  Weise  getrocknete  Salz
nimmt  beim  Steben  an  der  Luft  wieder  das  ursprüngliche
Gewicht  an.

Salpetersäure  löst  Apomorphinhydrochlorid  mit  blutroter
Farbe.  1  Tropfen  verdünnte  Eisenchloridlösung  (1.1#  9)  färbt
10  com  der  wässerigen  Lösung  (1  +9999)  blau.  Werden
10  cem  der  wässerigen  Lösung  (149999)  mit  1  cem  Chloroform
  versetzt,  mit  Natronlange  alkalisch  gemacht  und  dann
sofort  mit  Luft  geschüttelt,  so  nimmt  die  wasserige  Flüssigkeit
vorübergehend  eine  rotviolette,  das  Chloroform  eine  blaue
Färbung  an.

Der  durch  Natriumbicarbonatlösung  in  der  wässerigen
Losung  (1#99)  bervorgerufene  Niederschlag  färbt  sich  an