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es,  wobei  der  Geruch  nach  verbrannten  Haaren  auftritt.
Beim  Glühen  hinterbleibt  ein  grauweißer  Rückstand,  dessen
Lösung  in  Salvetersäure  auf  Zusatz  von  Salzsäure  einen
weißen,  käsigen,  in  überschüssiger  Ammoniakflüssigkeit  löslichen
Niederschlag  gibt.  Werden  5  cem  der  wässerigen  Lösung
(1  49)  mit  5  cem  Natronlauge  und  10  cem  Wasser  versetzt
  und  hbierauf  2  cem  einer  Kupfersulfatlösung  (1.749)
hinzugefügt,  so  tritt  nach  wenigen  Minuten  eine  violette
Färbung  auf.

Die  wässerige  Lösung  (1  .49)  bläut  Lackmuspapier
schwach  und  gibt  auf  Zusatz  von  Eisenchloridlösung  einen
Niederschlag;  wird  sie  reichlich  mit  verdünnter  Salzsäure
versetzt,  so  entsteht  ein  Niederschlag,  der  sich  beim  Erwärmen
wieder  löst.

Die  wässerige  Lösung  (149)  darf  beim  Vermischen
mit  Natriumchloridlösung  nicht  sogleich  getrübt  und  nach
Zusatz  von  Ammoniakflussigkeit  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  nur  dunkel  gefärbt  werden;  eine  Fällung  darf  nicht
eintreten.  Wird  18g  Albumosesilber  mit  10  cem  Weingeist
geschüttelt,  so  darf  die  abfiltrierte  Flüssigkeit  durch  Salzsaure
nicht  verändert  werden  (Silbersalze).

Gehaltsbestimmung.  l  bei  80“  getrocknetes  Albumose
silber  wird  im  Vorzellantiegel  langsam  verascht.  Der  Rückstand
  wird  mit  etwa  5  cem  Salpetersaure  so  lange  erhitzt,
als  sich  gefarbte  Dampfe  entwickeln.  Die  Losung  wird  in
ein  Kolbehen  gespült  und  mit  Wasser  auf  etwa  100  cem
verdunnt.  Nach  Jusatz  einiger  Tropfen  Ferriammonium
sulfatlosung  mussen  mindestens  „I  cem  1  Normal
Ammoniumrhodanidlosung  bis  zum  Eintritt  einer  rotlichen
Färbung  verbraucht  werden,  was  einem  Mindestgebalte  von