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Balsamum  peruvianum.  —  Perubalsam.

Der  durch  Klopfen  und  darauf  folgendes  Anschwelen  der
Rinde  von  Mxroxylon  balsamum  (Linnè)  Ilarnms,  var.
Pereirae  %/se)  /30%%%  gewonnene  Balsam.

Perubalsam  ist  eine  dunkelbraune,  in  dünner  Schicht  klare,
nicht  Faden  ziehende,  mit  gleichen  Teilen  Weingeist  klar  mischbare
  Flüssigkeit.  Er  besitzt  einen  eigenartigen,  vanilleahnlichen
(Geruch  und  kratzenden,  schwach  bitteren  Geschmack.  An  der
Luft  trocknet  Verubalsam  nicht  ein.

Gehalt  an  Cinnamein  mindestens  56  Prozent.

Spezifisches  Gewicht  1,145  bis  1,158.

Verseifungszabl  mindestens  224,6.  Verseifungszahl  des
Cinnameins  mindestens  235.

18  Derubalsam  muß  sich  in  einer  Lösung  von  3  8  Chloralhydrat
  in  2  g  Wasser  klar  lösen  (fette  Ole).

Zur  Behnemnm  der  Verseifungszahl  wird  eine  Lösung  von
g  d  derubalsam  in  20  cam  Weingeist  mit  50  cem  weingeistiger

ormal-Kalilauge  versetzt  und  die  Mischung  eine  halbe  Stunde
1  im  Wasserbad  am  Rückflußkühler  erbitzt.  Dann  verdünnt
man  mit  300  cem  Wasser,  versetzt  mit  1  cem  VBhenolphtalein--lösung
  und  -Normal-Salzsäure  bis  zur  Cntfärbung,  wozu
höchstens  42  cem  erforderlich  sein  dürfen.

Zur  Bestimmung  des  Gehalts  an  Cinnamein  wird  eine
Mischung  von  2)0  8  Perubalsam,  5  2  Wasser  und  58
Natronlange  mit  50  cem  Ather  ausgeschüttelt.  25  cem  der
klaren  ätberischen  Lösung  (—  1,25  g  Werubalsam)  werden  in
einem  gewogenen  Kolbchen  verdunstet,  der  Rückstand  wird  eine
halbe  Stunde  lang  bei  100%  getrocknet  und  nach  dem  Erkalten
gewogen.  Sein  Gewicht  muß  mindestens  0/7  8  betragen.