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Benzoö.  —  Benzoe.

Das  aus  Siam  kommende  Harz  einer  noch  nicht  festgestellten
  Pflanze,  wahrscheinlich  einer  Styrax-Art.

Benzoe  bildet  flache  oder  gerundete,  gelblichweiße,  braunrote
  oder  gelbbraune,  innen  weißliche  Stücke,  die  beim
Erwärmen  auf  dem  Wasserbad  einen  angenehmen  Geruch,  bei
stärkerem  Erhitzen  stechend  riechende  Dämpfe  abgeben.

Erwärmt  man  Benzoe  mit  Weingeist,  filtriert  und  vermischt
  das  Filtrat  mit  Wasser,  so  erhält  man  eine  milchige
Flüssigkeit,  die  Lackmuspapier  rötet.  1  Teil  Benzoe  erweicht
beim  Erwarmen  mit  10  Teilen  Schwefelkohlenstoff;  aus  der
farblosen  Flüssigkeit  kristallisiert  beim  Erkalten  Benzoesäure  aus.

Erwärmt  man  1  8  fein  gepulverte  Benzoe  mit  0,1  g
Kaliumpermanganat  und  10  g  Wasser,  so  darf  sich  auch  bei
läangerem  Steben  kein  Geruch  nach  Bittermandelöl  entwickeln
(zimtsäurehaltige  Benzoe).

Der  beim  vollkommenen  Auszielhlen  von  Benzoe  mit
siedendem  Weingeist  hinterbleibende  Rückstand  darf  nach  dem
Trocknen  höchstens  5  Prozent  betragen.  Benzoe  darf  beim
Verbrennen  höchstens  2  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Bismutum  nitricum.  —  Wismutnitrat.
Bi  (NOO  5  HC0  Mol.-Gew.  484,1.
Gehalt  mindestens  42,1  Vrozent  Wismut  (Bi,  Atom-Gew.
  2080.0).
Rohe  Salpetersäre  5  Teile
Wasser  5  Teile
Grob  gepulvertes  Wismut  2  Teile.