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Wasser  zu  einem  dünnen  milchartigen  Gemische  verrührt  und
nach  Zusatz  der  Salicylsäure  auf  dem  Wasserbade  so  lange
erwärmt,  bis  das  Filtrat  von  einer  Probe  des  Gemisches
beim  Erkalten  klar  bleibt.  Der  Niederschlag  wird  dann  auf
einem  angefeuchteten,  leinenen  Tuche  gesammelt,  mit  warmem
Wasser  gewaschen,  bis  eine  Probe  der  Waschflüssigkeit  Lack—
muspapier  nicht  mehr  sofort  rötet,  und  nach  vollständigem
Abtropfen  bei  etwa  700  getrocknet.

Basisches  Wismutsalicylat  ist  ein  weißes,  geruch=  und  geschmackloses,
  in  Wasser  und  Weingeist  unlösliches  Pulver,
das  beim  Erhitzen  ohne  zu  schmelzen  verkohlt  und  beim
Glühen  einen  gelben  Rückstand  hinterläßt.  Ubergießt  man
basisches  Wismutsalichlat  mit  verdünnter  Eisenchloridlösung
(1  +  19),  so  färbt  sich  das  Gemisch  violett,  beim  Ubergießen
mit  Schwefelwasserstoffwasser  tritt  eine  schwarze  Färbung  auf.

Werden  90,5  8  basisches  Wismutsalicylat  mit  5  cem
Wasser  geschüttelt,  so  darf  die  abfiltrierte  Flüssigkeit  Lackmuspapier
  nicht  sofort  röten  (freie  Salichlsäure).

2  basisches  Wismutsalicylat  werden  im  Porzellantiegel
verascht,  der  Rückstand  wird  in  Salpetersäure  gelöst  und  die
Lösung  mit  Wasser  auf  40  cecm  verdünnt.  Je  5  cem  dieser
Lösung  dürfen  weder  durch  Baryumnitratlösung  verändert
(Schwefelsäure),  noch  durch  Silbernitratlösung  mehr  als
schwach  opalisierend  getrübt  (Salzsäure),  noch  durch  10  cem
verdünnte  Schwefelsäure  verändert  werden  (Bleisalze).  5  cem
der  Lösung  müssen  nach  Zusatz  von  überschüssiger  Ammoniakflüssigkeit
  ein  farbloses  Filtrat  geben  (Kupfersalze).  Wird
in  10  cem  der  Lösung  durch  Einleiten  von  überschüssigem
Schwefelwasserstoffgas  das  Wismut  ausgefällt,  so  darf  die
von  dem  Niederschlag  abfiltrierte  Flüssigkeit  beim  Verdampfen