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Borax.  —  Borax.
Na.  B.  O.  "  10  HO  Mol.-Gew.  382),2.

Gehalt  52,5  bis  54)5  Prozent  wasserfreies  Natriumtetraborat
  (Na:  B.  O,,  Mol.-Gew.  202),0).

Harte,  weiße  Kristalle  oder  kristallinische  Stücke,  die  beim
Erhitzen  im  Kristallwasser  schmelzen,  nach  und  nach  unter
Aufblähen  das  Kristallwasser  verlieren  und  bei  stärkerem  Erhitzen
  in  eine  glasige  Masse  übergehen.  Borar  löst  sich  in
ungefähr  25  Teilen  Wasser  von  15°,  in  0,5  Teilen  siedendem
Wasser,  reichlich  in  Glucerin;  in  Weingeist  ist  er  fast  unlöslich.


Die  wasserige  Losung  des  Borar  bläut  Lackmuspapier
und  färbt,  mit  Salzsäure  angesäuert,  Kurkumapapier  braun.
Diese  Färbung  tritt  besonders  beim  Trocknen  hervor  und  gebt
beim  Befeuchten  mit  wenig  Ammoniakflüssigkeit  in  Grünschwarz
über.  Borar  färbt  beim  Erbitzen  am  Platindrahte  die  Flamme
andauernd  gelb.

Die  wässerige  Lösung  (1  +  49  darf  weder  durch  Schwefelwasserstoffwasser
  (Schwermetallsalze),  noch  durch  Ammoniumoralatlösung
  (Calciumsalze)  verändert  werden.  Nach  dem
Ansauern  mit  Salpetersaure,  wobei  eine  Gasentwickelung  nicht
stattfinden  darf  (Kohlensäure),  darf  die  wässerige  Lösung
(14  49)  weder  durch  Baryumnitratlosung  (Schwefelsäuro),
noch  durch  Silbernitratlösung  (Salzsaäure)  mehr  als  opalisierend
getrübt  werden.  50  cem  einer  unter  Zusatz  von  einigen
Tropfen  Salzsaure  bereiteten  wasserigen  Lösung  (1  4  49
dürfen  durch  0)5  cem  Kaliumferrochanidlosung  nicht  sofort
gebläut  werden  (Eisensalze).