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Calciumhypophosphit  ist  luftbeständig,  geruchlos  und
schmeckt  schwach  laugenartig.  Es  löst  sich  in  ungefähr
8  Teilen  Wasser.

Beim  Erhitzen  im  Probierrohre  verknistert  Calciumhypo—
phosphit  und  zersetzt  sich  bei  höherer  Temperatur  unter  Ent—
wickelung  eines  selbstentzündlichen  Gases,  das  mit  helleuchtender
Flamme  verbrennt.  Gleichzeitig  schlägt  sich  im  kälteren  Teile
des  Vrobierrohrs  gelber  und  roter  Phosphor  nieder.  Der
weißliche  Glührückstand  wird  beim  Erkalten  rötlich  braun.

Die  wässerige  Lösung  (14  19  verändert  Lackmuspapier
nicht  und  gibt  beim  Erwärmen  mit  Silbernitratlosung  eine
sehwarze  Ausscheidung;  mit  Ammoniumoralatlösung  gibt  sie
einen  weißen,  in  Essigsaure  fast  unlöslichen,  in  verdünnter
Salzsäure  leicht  löslichen  Niederschlag.

Die  wässerige  Lösung  (1  +  19)  darf  höchstens  schwach
getrübt  sein  (Phosphorsäure,  Kohlensäure,  Schwefelsäure).

Die  nötigenfalls  filtrierte,  klare  wässerige  Lösung  (1—19)
darf  durch  Calciumsulfatlösung  nicht  (Baryumsalze),  durch
Bardumnitratlösung  nach  dem  Ansäuern  mit  verdünnter
Salzsäure  höchstens  opalisierend  getrübt  werden  (Schwefelsäurc).
Ferner  darf  sie  durch  Bleiacetatlbsung  nach  dem  Ansäuern  mit
Cssigsaure  nicht  sofort  gerrübt  (Bhosphorsäure  und  phospborige
Säure)  und  dureh  Schwefelwasserstoffwasser  weder  gefärbt
noch  gefällt  werden  (Schwermetallsalze).  10  cem  der  Lösung
dürfen  durch  0,5  cem  Kaliumferrocyanidlösung  nicht  sofort
gebläut  werden  (Eisensalze).

Eine  Mischung  von  1  g  Caleiumhypopbosphit  mit  3  cem
Zinnchlorürlösung  darf  innerhalb  1  Stunde  keine  dunklere
Färbung  annehmen  (Arsenverbindungen).