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Leichtes,  weißes,  kristallinisches,  in  Wasser  sehr  wenig
lösliches  Pulver,  das  sich  in  verdünnter  Essigsäure  schwer,  in
Salzsäure  oder  in  Salpetersäure  ohne  Aufbrausen  leicht  löst.

Kocht  man  Calciumphosphat  mit  verdünnter  Essigsäure
und  filtriert  von  dem  Ungelösten  ab,  so  gibt  das  Filtrat  mit
Ammoniumoralatlösung  einen  weißen  Niederschlag.  Beim
Befeuchten  mit  Silbernitratlösung  wird  Calciumphosphat  gelb
gefärbt.

Eine  Mischung  von  Eg  Calciumphosphat  und  3  cem  Zinn—
chlorürlösung  darf  innerhalb  1  Stunde  keine  dunklere  Färbung
annehmen  (Arsenverbindungen).

Die  mit  Hilfe  von  Salpetersäure  hergestellte  wässerige
Lösung  (1  —19)  darf  weder  durch  Silbernitratlösung  (Salzsäure),
noch  durch  Baryumnitratlösung  (Schwefelsäure)  innerhalb
2  Minuten  mehr  als  opalisierend  getrübt  werden  und  muß
mit  überschüssiger  Ammoniakflüssigkeit  einen  rein  weißen
Niederschlag  von  tertiärem  Calciumphosphat  geben,  der  durch
Schwefelwasserstoffwasser  nicht  dunkel  gefärbt  werden  darf
(Eisensalze).

Calciumphosphat  muß  beim  Glühen  25  bis  26,2  Prozent
an  Gewicht  verlieren.  Der  Rückstand  darf  beim  Durchfeuchten
mit  Silbernitratlösung  höchstens  schwach  gelb  gefärbt  werden
Tricalciumphosphat).

Calcium  sulfuricum  ustum.  —  Gebrannter  Gips.

Zusammensebung  annähernd  Ca  SO  „H.

Weißes  Pulver,  das  erhalten  wird,  indem  man  natürlich
vorkommenden  Gips  (Ta  SO  .  2H.  O)  durch  Erhitzen  teilweise
entwässert.