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Cystokarpien  bilden  bei  Chondrus  crispus  etwas  gestreckte,
flach  warzenförmige  Erbebungen,  bei  Gigartina  mamillosa
zitzenförmige  Hervorragungen  auf  den  Thalluszweigen.

Mit  30  Teilen  Wasser  übergossen  wird  Irländisches
Moos  sechlüpfrig  weich  und  gibt  damit  beim  Kochen  einen
nach  dem  Erkalten  ziemlich  dicken  Schleim.

Wird  Irländisches  Moos  mit  5  Teilen  Wasser  durchfeuchtet
  und  die  Flüssigkeit  dann  abfiltriert,  so  darf  diese
Lackmuspapier  nicht  röten  (freie  Säure).

Man  läßt  5  8  Jländisches  Moos  in  einem  weithalsigen
Kölbchen  von  etwa  150  cem  Inhalt  mit  30  cem  Wasser
zunächst  bei  Jimmertemperatur,  dann  bei  gelinder  Wärme
auf  dem  Wasserbade  quellen,  fügt  5  g  Pbosphorsäure  hinzu,
verschließt  das  Kölbchen  lose  mit  einem  Kork,  an  dessen
Unterseite  ein  am  unteren  Ende  angefeuchteter  Streifen
Kaliumjodatstärkepapier  befestigt  ist,  und  erwärmt  weiter
unter  öfterem,  vorsichtigem  Umschwenken  auf  dem  Wasserbade.
Innerhalb  einer  Viertelstunde  darf  keine  vorübergebende  oder
bleibende  Blaufärbung  des  Papierstreifens  auftreten  (schweflige
Säure).

Irländisches  Moos  darf  beim  Verhrennen  hböochstens
16  Prozent  Rückstand  hinterlassen.

Caryophylli.  —  Gewürznelken.

Die  getrockneten  Blütenknospen  von  Jambosa  car#ophyllus
  (Sprengel)  Niedenci.
Die  12  bis  17  mimn  langen  Gewürznelken  sind  von  bellbis
  tiefbrauner  Farbe  und  besitzen  einen  3  bis  Amm  dicken,
stielartigen,  schwach  vierkantigen,  sehr  feinrunzeligen,  nach