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oben  zu  wenig  verdickten,  unterständigen  Fruchtknoten,  in
dessen  oberem  Teile  die  beiden  kleinen  Fruchtknotenfächer
liegen.  Die  4  am  oberen  Ende  des  Fruchtknotens  stebenden,
dicken,  dreieckigen  Kelchblätter  sind  stark  abspreizend;  die
kreisrunden,  sich  dachziegelig  deckenden,  gelbbraunen  Blumenblätter
  schließen  zu  einer  Kugel  von  4  bis  5  mm  Durchmesser
  zusammen  und  umfassen  die  zahlreichen,  am  Außenrand
  eines  niedrigen  Walles  eingefügten,  eingebogenen  Staubblätter
  und  den  schlanken  Griffel.

(GGewürznelken  riechen  stark  eigenartig  und  schmecken
brennend  würzig.  Beim  Drücken  des  Fruchtknotens  tritt
reichlich  ätherisches  Ol  aus.

(Gewurznelken  müssen  in  Wasser  aufrecht  schwimmen  oder
untersinken.  Beim  Verbrennen  dürfen  sie  höchstens  8  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Mitkroskopische  Untersuchung.  Der  Querschnitt  durch
den  mirtleren  Teil  des  stielartigen  Fruchtknotens  zeigt  eine
kleinzellige,  mit  dicker  Außenwand  versebene  Epidermis
und  darunter,  in  ein  kleinzelliges  Varenchym  eingebettet,
2  bis  3  unregelmäßige  Kreise  großer,  ovaler,  mit  ätherischem
Ole  erfüllter  Behälter,  die  in  geringerer  Anzahl  auch
in  allen  übrigen  Blütenteilen  vorkommen.  Nach  innen
liegt  ein  kollenchymatisch  verdicktes,  Oralatdrusen  führendes
Barenchum,  in  dem  ein  Kreis  von  vereinzelten  zarten,
unregelmaßig  konzentrischen,  von  vereinzelten  Bastfasern
begleiteten  Leitbündeln  verlauft.  Innerhalb  dieses  Leitbundelringes
  folgt  ein  sehr  lockeres,  von  großen  Intercellularen
  durchzogenes  Barenchym,  das  im  Sentrum  von
einem  dichteren,  vereinzelte  Leitbündel  führenden  Varenchymstrang
  abgeschlossen  wird.

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