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Gewürznelkenpulver  ist  gekennzeichnet  durch  reichliches
Kollenchym,  dessen  Zellen  nicht  selten  Oxalatdrusen,  manchmal
in  Kristallkammerfasern  führen,  sehr  lückiges  Parenchym  mit
großen  Intercellularräumen,  dickwandige  Epidermisferen  mit
vereinzelten  Spaltöffnungen,  zahlreiche  gerundet-tetraedrische,
kleine  Pollenkörner,  ziemlich  zablreiche  Leitbündelbruchstücke,
von  denen  besonders  die  zarten,  4  bis  15,  meist  6  bis
10  4  breiten,  gewohnlich  ringformigs-spiralig  verdickten  Gefäßelemente
  auffallen,  spärlich  auftretende  schlanke  und  noch.
spärlicher  auftretende  mehr  oder  weniger  knorrige  bis  fast
steinzellartige  Fasern.  Echte  Steinzellen  in  größerer  Anzahl,
weitlumige,  poros  verdickte  Gefäße,  zahlreiche  Fasern,  Stärke;
Einzelkristalle  dürfen  in  dem  Vulver  nicht  enthalten  sein.

Catechu.  —  Katechu.

Das  aus  dem  Kernholze  von  Acacia  catechu  (TLoe.)
WO:e  und  Acacia  suma  K/E  durch  Auskochen  und
Eindicken  bereitete  Erxtrakt.

Katechu  stellt  Stücke  dar,  die  großmuschelig  brechen  und
auf  der  ganzen  Bruchflache  gleichmäßig  dunkelbraun  und  bisweilen
  löcherig  sind.  Katechu  ist  geruchlos  und  schmeckt  zusammenziebend
  bitter,  zuletzt  sußlich.  Die  stark  verdünnte,
weingeistige  Losung  färbt  sich  auf  Insatz  von  Eisenchloridlösung
  grünschwarz.

Versetzt  man  Katechu  mit  der  zehnfachen  Menge  siedendem
  Wasser,  so  entstehbt  eine  braunrote,  trübe  Klüssigkeit,  die
Lackmuspapier  rötet.  Aus  der  von  dem  Rückstand  abgegossenen
  FKlüssigkeit  scheidet  sich  beim  Erkalten  ein  reichlicher,
  brauner  Niederschlag  aus.  Der  in  Wasser  unlösliche