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säure  und  darauf  folgendes  Verdunsten  der  Flüssigkeit  in
Chininsulfat  übergeführt,  so  muß  dieses  den  an  Chininsulfat
gestellten  Anforderungen  genügen.

Vor  Licht  geschützt  aufzubewahren.
"(l  .  J

Chininum  hydrochloricum.  —  Chininhydrochlorid.
CellaeO.  N..  ICI  2H.O  Mol.-Gew.  396,71.

Gehalt  an  Chinin  81,72  Prozent.

Weiße,  nadelförmige  Kristalle.  Chininhydrochlorid  schmeckt
bitter  und  gibt  mit  3  Teilen  Weingeist  und  mit  34  Teilen
Wasser  farblose,  neutral  reagierende,  nicht  fluorescierende
Lösungen.  5  cem  der  wässerigen  Lösung  (14199)  werden
durch  Insatz  von  1  cem  Chlorwasser  und  von  Ammoniakflüssigkeit
  im  Uberschusse  grün  gefärbt.  In  der  wässerigen
Losung  (1  +  199)  ruft  verdünnte  Schwefelsäure  eine  starke
blaue  Fluorescenz  hervor.  Die  wässerige,  mit  Salpetersäure
angesäuerte  Lösung  des  Chininhydrochlorids  gibt  mit  Silbernitratlösung
  einen  weißen  Niederschlag.

Die  wässerige  Lösung  (1449)  darf  durch  Baryumnitratlösung
  nur  sehr  wenig  (Schwefelsäure),  durch  verdünnte
Sehwefelsäure  gar  nicht  getrübt  werden  (Baryumsalze).

0,05  g  Chininhydrochlorid  dürfen  sich  in  1  cem  Schwefelsäure
  mit  höchstens  blaßgelblicher  Farbe  lösen;  in  1  com
Salpetersäure  müssen  sich  0,05  g  Chininhydrochlorid  dagegen
  ohne  Färbung  lösen.  1  8  Chininhydrochlorid  muß
sich  in  7  cem  einer  Mischung  aus  2  Naumteilen  Chloro-=form
  und  1  Raumteil  absolutem  Alkohol  vollständig  lösen
(fremde  Alkaloide).