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Chloralum  formamidatum.  —  Chloralformamid.
CCl.  .  CIL(OII)  .  NIL.  CIIO.  Mol.-Gew.  192,12.

Weiße,  glänzende,  geruchlose,  schwach  bitter  schmeckende
kristalle.  Chloralformamid  löst  sich  in  30  Teilen  Wasser
und  in  2),5  Teilen  Weingeist.

Schmelzpunkt  114%  bis  1155.

Beim  Erwärmen  mit  Natronlauge  gibt  Chloralformamid
eine  trübe,  unter  Abscheidung  von  Chloroform  sich  klärende
Lösung.  Die  Dämpfe  der  Flüssigkeit  bläuen  Lackmuspapier.

Die  Lösung  von  1  g#  Chloralformamid  in  10  cem  Weingeist
  darf  Lackmuspapier  nicht  röten  und  durch  Silbernitratlösung
  nicht  sofort  verändert  werden  (Salzsäure,  Zersetzungsprodukte).
  Chloralformamid  darf  beim  vorsichtigen
Erhitzen  in  offener  Schale  keine  leicht  entzündbaren  Dämpfe
entwickeln  (Chloralalkoholat)  und  muß  sich  bei  stärkerem  Erbitzen
  verflüchtigen,  ohne  mehr  als  0,1  Prozent  Ruckstand
zu  hinterlassen.

Vorsichtig  aufzubewahren.
Größte  Einzelgabe  4,0  8.
Größte  Tagesgabe  S,0  g.

Chlioralum  hydratum.  —  Cbloralhydrat.
C  C.  "  CII  (Oll):  Mol.-Gew.  165,40.
Farblose,  durchsichtige,  trockene,  nicht  zusammenklebende
Kristalle.  Chloralhydrat  riecht  stechend  und  schmeckt  sehwach
bitter;  es  ist  luftbestandig  und  löst  sich  leicht  in  Wasser,