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nitratlösung  erzeugt  in  der  wässerigen,  mit  Salpetersäure
angesäuerten  Lösung  einen  weißen  Niederschlag.

Wird  0)1  g  Kokainhydrochlorid  mit  1  cem  Schwefelsäure
5  Minuten  lang  auf  etwa  100%  erwärmt,  so  macht  sich
nach  vorsichtigem  Jusatz  von  2  cem  Wasser  der  Geruch
des  Benzvesäuremetholesters  bemerkbar,  und  beim  Erkalten
findet  eine  reichliche  Ausscheidung  von  Kristallen  statt,  die
beim  Hinzufügen  von  2  cem  Weingeist  wieder  verschwinden.

Ein  aus  gleichen  Teilen  Kokainhydrochlorid  und  Qrecksilberchlorür
  bereitetes  Gemisch  schwärzt  sich  beim  Befeuchten
mit  verdünntem  Weingeist.  Wird  die  Lösung  von  0,05  g
Kokainhydrochlorid  in  5  cem  Wasser  mit  5  Tropfen  Chromsaurelosung
  versetzt,  so  entsteht  durch  jeden  Tropfen  ein
gelber  Niederschlag,  der  sich  jedoch  beim  Umschwenken  der
Mischung  wieder  löst;  auf  Jusatz  von  1  cem  Salzsäure
findet  eine  dauernde  Ausscheidung  des  gelben  Niederschlags
statt.  Wird  die  Lösung  von  0,05  g  Kokainhydrochlorid  in
2,5  cem  Wasser  mit  2  Tropfen  Kaliumpermanganatlösung
(1  +99)  versetzt,  so  findet  eine  Ausscheidung  von  violett
gefärbten  Kriställchen  statt.

e  0,1  8  Kokainhydrochlorid  muß  sich  in  1  cem  Schwefelsäure
  und  1  cem  Salpetersäure  ohne  Färbung  lösen;  0,18
Kokainhydrochlorid  muß,  in  5  cem  Wasser  und  3  Tropfen  verdünnter
  Schwefelsäure  gelöst,  eine  Flüssigkeit  liefern,  die  durch
5  Tropfen  Kaliumpermanganatlösung  violett  gefärbt  wird.
Bei  Ausschluß  von  Staub  darf  diese  Färbung  im  Laufe
einer  halben  Stunde  kaum  eine  Abnahme  zeigen  (Cinnamylecgonin).


Wird  die  Lösung  von  0,1g  Kokainhydrochlorid  in
d##  cem  Wasser  mit  2  cem  eines  Gemisches  von  1  Teil