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Zur  Bestimmung  der  Säurezahl  löst  man  1  g  gepulvertes
olophoninn  bei  Zimmertemperatur  in  25  cem  weingeistiger

y-Normal-Kalilauge  und  versetzt  die  Lösung  nach  Jusatz  von
1  ccm  Pyenolphthaleinlösung  sofort  mit  ½-Normal-Salzsäure
  bis  zur  Entfärbung,  wozu  18/,6  bis  19,6  cem  verbraucht
  werden  müssen.

Cortex  Aurantii  Fructus.  —  Pomeranzenschale.

Die  getrocknete,  außere  Schicht  der  in  Längsvierteln  abgezogenen
  Fruchtwand  von  reifen,  frischen  Früchten  von
Citrus  aurantium  Linné,  subspecies  amara.  Lonc.

Man  weicht  die  trockenen  Fruchtwände  eine  Viertelstunde
lang  in  kaltem  Wasser  ein,  läßt  sie  nach  dem  Abgießen  des
Wassers  in  einem  bedeckten  Gefäß  an  einem  kühlen  Orte  stehen,
befreit  sie  am  anderen  Tage  von  dem  sehwammigen  Innengewebe
  durch  Ausschneiden  und  trocknet  sie  bei  gelinder  Wärme.

Pomeranzenschale  zeigt  eine  grob  höckerige,  braune  Außenseite
  und  eine  weißliche  Innenseite.  Auf  der  Querschnittfläche
erkennt  man  die  großen,  in  der  Nähe  des  Außenrandes  in
2  unregelmäßigen  Reihen  liegenden  Sekretbehälter  und  die
gelblichweiße  Färbung  des  inneren,  schwammigen  Gewebes.

Zur  Herstellung  des  Pulvers  wird  Pomeranzenschale  über
gebranntem  Kalk  getrocknet.

VBomeranzenschale  und  ihr  Pulver  riechen  kräftig  und
schmecken  würzig  bitter.

Das  gelblichgraue  Pulver  färbt  sich  mit  Kalilauge  gelb  und
ist  dadurch  gekennzeichnet,  daß  es  Armparenchym  mit  langen,
sehlauchförmigen  Armen  nur  in  geringer  Menge,  Stärke  nur
in  Spuren,  Oralat  nur  in  Form  von  Einzelkristallen  enthält.

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