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Das  graubraune  Kaskarillepulver  ist  gekennzeichnet  durch
vereinzelte  Sklerenchymfasern,  Sekretzellen  mit  braunem
Inhalt,  Korkfetzen,  Varenchym  mit  winzigen  Stärkekörnern,
Einzelkristallen  oder  Drusen.  Holzteile  und  Steinzellen  dürfen
nicht  darin  enthalten  sein.

Cortex  Chinae.  —  Chinarinde.

Gehalt  mindestens  6,5  Prozent  Alkaloide  von  der  Zu—
sammensetzung  CHO2N.  (Chinin)  und  CaoHAON.  (Cinchonin),
  durchschnittliches  Mol.-Gew.  309.

Die  2  bis  5mm  dicke,  getrocknete  Stamm-  und  Zweig—
rinde  angebauter  Pflanzen  von  Cinchona  succirubra  1V#öOl.

Chinarinde  bildet  Röhren  oder  Halbröhren  von  1  bis
4  cm  Ourchmesser.  Die  graubräunliche  Außenseite  zeigt
grobe  Längsrunzeln  und  feinere  Querrisse,  die  rotbraune
Innenseite  ist  fein  längsstreifig.  Die  Rinde  bricht  mürbe,
im  äußeren  Teile  ziemlich  glatt,  im  inneren  Teile  kurzfaserig.
Die  Längsbruchfläche  läßt  unter  der  Lupe  besonders  deutlich
zahlreiche,  weiße  Wunkte  in  der  rotbraunen  Grundmasse  erkennen.
  Chinarinde  riecht  schwach,  eigenartig  und  schmeckt
stark  bitter  und  zusammenziehend.

Mikroskopische  Untersuchung.  Der  Kork  besteht  aus
dünnwandigen,  mehr  oder  weniger  mit  braunen  Massen  gefüllten
  Zellen.  Die  primäre  Rinde  enthält  weite  Milchsaftschläuche
  und  nur  an  ihrer  Innengrenze  Sklerenchymfasern,
aber  keine  Steinzellen.  Die  sekundäre  Rinde  zeigt  1  bis
3  Zellen  breite  Markstrahlen.  Die  Rindenstränge  sind  durch
zahlreiche,  einzeln  stehende  oder  zu  kleinen  Gruppen  vereinigte,
zu  Radialreihen  angeordnete,  spindelförmige,  sehr  stark