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verdickte  Sklerenchymfasern  ausgezeichnet.  Diese  sind  bis  Ma,
meistens  50  bis  70  ¾  dick  und  500  bis  1350  h..  langz;  ihre
deutlich  geschichteten  Wände  sind  verholzt.  Das  Parenchym
der  primären  und  sekundären  Rinde  führt  kleinkörnige  Stärke
und  eine  rotbraune,  harzige  Masse;  einzelne  Jellen  enthalten
rristallsand.  Die  Stärkekörner  sind  meist  einfach,  seltener
aus  2  bis  4  Teilkörnern  zusammengesetzt;  die  einfachen,  rundlichen
  sind  bis  15  %¼,  meist  6  bis  10  ½  breit,  die  zusammengesetzten
  etwas  größer.

Das  rötlichbraune  oder  rotbraune  Pulver  ist  gekennzeichnet
durch  die  Sklerenchymfasern  oder  deren  Bruchstücke,  neben
denen  die  Bruchstücke  des  Korkes  und  des  Rindenparenchyms,
die  Stärkekörner  sowie  der  äußerst  feine  Kristallsand  auffallen.

Gehaltsbestimmung.  128g  fein  gepulverte  Chinarinde
  übergießt  man  in  einem  Arzneiglase  mit  30  g  Chloro-=form
  und  30  8  Ather  sowie  nach  kräftigem  Umschütteln
mit  5  9  Natronlauge  und  5  L  Wasser  und  läßt  das  Gemisch
  unter  häufigem,  kräftigem  Umschütteln  3  Stunden
lang  stehen.  Alsdann  fügt  man  60  g  Ather  hinzu,  schüttelt
kräftig  durch,  filtriert  nach  vollstandiger  Klärung  80  g
des  Chloroformäthergemisches  (=  8  g  Chinarinde)  durch  ein
trockenes,  gut  bedecktes  Filter  in  ein  Kölbchen  und  destilliert
etwa  ½  davon  ab.  Den  erkalteten  Rückstand  bringt  man
in  einen  Scheidetrichter  (1),  spült  das  Kolbchen  dreimal  mit
je  5  cem  eines  Gemisches  von  2  Teilen  Chloroform  und
5  Teilen  Ather,  dann  einmal  mit  20  cem  verdünnter  Salzsäure
  (1  +  99)  nach,  gießt  auch  diese  Flüssigkeiten  in  den
Scheidetrichter  und  schüttelt  hierauf  das  Gemisch  nach  Zusatz
von  noch  so  viel  Ather,  daß  das  Chloroformäthergemisch  auf
der  sauren  Flüssigkeit  schwimmt,  2  Minuten  lang  kräftig.