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8,4  cem  ho-Normal-Salzsäure  zur  Sättigung  der  vor—
handenen  Alkaloide  verbraucht  werden,  was  einem  Mindest—
gehalte  von  6,5  Prozent  Alkaloiden  entspricht  (1  cem
½/00-Normal-Salzsäure  —  0,0309  g  Chinin  und  Cinchonin,
Hämatoxylin  als  Indikator).

5  cem  der  nicht  zum  Titrieren  verwendeten  Alkaloidlösung
müssen,  mit  1  cem  Chlorwasser  vermischt,  auf  Jusatz  von
Ammoniakflüssigkeit  eine  grüne  Färbung  annehmen.

Corter  Cinnamomi.  —  Cehylonzimt.

Die  von  der  Außenrinde  befreite,  getrocknete  Rinde
oberirdischer  Achsen  von  ECinnumomum  cerlanicum  3%/.

Ceylonzimt  besteht  aus  meist  0,35,  bochstens  0,7  min
dicken  Rindenstücken,  ist  bellbraun  und  auf  der  Außenseite
durch  Sklerenchymfaserstrange  fein  weißlich  langsstreifig.  Die
Rindenstücke  sind  zu  Röhren  oder  Doppelröhren  eingerollt
und  zu  mehreren  ineinander  geschoben.  Cenlonzimt  riecht
und  schmeckt  eigenartig  und  würzig.

Cerlonzimt  darf  beim  Verbrennen  böchstens  5  Prozent
Rückstand  hinterlassen.

Mikroskopische  Untersuchung.  Der  Querschuitt  der
Rinde  zeigt  als  dußerste  Grenze  einen  aus  fast  isodiametrischen,
dickwandigen  Steinzellen  bestehenden,  geschlossenen,  mechanischen
Ring,  dem  außen  dünne  Stränge  von  Sklerenchumfasern  ein
gelagert  sind.  Die  Markstrablen  sind  1  bis  3,  meist  2  Zellen
breit.  In  den  Rindenstrangen  treten  als  weiteste  Elemente
die  30  bis  60  4  weiten  Sekretbehälter  hervor,  die  entweder
ätherisches  Ol  oder  Schleim  enthalten;  es  finden  sich  ferner
Zellen,  die  sehr  kleine  nadelförmige  oder  prismatische  Oralat