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mit  Wasser  nach  und  verdünnt  die  gesamte  Flüssigkeit  mit
Wasser  auf  etwa  100  cem.

Nach  Zusatz  von  so  viel  Äther,  daß  dessen  Schicht  die  Höhe
von  etwa  1  cm  erreicht,  und  von  10  Tropfen  Jodcosinlösung
läßt  man  alsdann  so  lange  loo-Normal-Kalilange,  nach  jedem
Zusatz  die  Mischung  kräftig  umschüttelnd,  zufließen,  bis  die
untere,  wässerige  Schicht  eine  blaßrote  färbung  angenommen
hat.  Hierzu  dürfen  böchstens  18  cem  ½/10-Normal-Kalilange
erforderlich  sein,  so  daß  mindestens  22  cem  /100-Normal-Salzsäure
  zur  Sättigung  der  vorhandenen  Alkaloide  verbraucht
werden,  was  einem  Mindestgehalte  von  0,4  Prozent  Granatrindenalkaloiden
  entspricht  (lcem  ½½0-Normal-Salzsäure  —
0,00148  g  Granatrindenalkaloide,  Jodeosin  als  Indikator).

Cortex  Quercus.  —  Eichenrinde.

Die  getrocknete  Rinde  jüngerer  Stämme  und  Zweige  von
Quercus  robur  Lonnc.

Cichenrinde  ist  1  bis  2  mm  dick  und  meist  röhrenförmig
zusammengerollt.  Die  Außenseite  ist  bräunlich  bis  silbergrau,
glatt,  glänzend,  mit  spärlichen,  etwas  quergestreckten,  weiß—
lichen  Lenticellen  besetzt  und  trägt  nur  selten  Flechten.  Die
Innenseite  ist  braunrot,  matt  und  zeigt  starke,  unregelmäßige

Längsleisten.  Die  Rinde  bricht,  besonders  in  den  inneren
Teilen  splitterig-faserig.  Der  Querschnitt  nimmt  beim  Befeuchten
  mit  Eisenchloridlösung  sofort  eine  schwarzblaue  Farbe
an.  Eichenrinde  riecht,  besonders  nach  dem  Anfeuchten,  loheartig
  und  schmeckt  sehwach  bitter  und  stark  zusammenziehend.

Wird  1  Teil  Eichenrinde  mit  100  Teilen  Wasser  geschüttelt,

so  liefert  sie  einen  bräunlichen  Auszug,  in  dem  durch  verdünnte