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Eisenchloridlösung  (14  99  ein  schwarzblauer  Niederschlag
hervorgerufen  wird.

Mikroskopische  Untersuchung.  Die  rotbraune  Kork—
schicht  besteht  aus  dünnwandigen,  flachen  Zellen.  Das  ge—
samte  Parenchym  ist  stärkefrei,  seine  Zellen  enthalten  reichlich
Calciumoralatdrusen.  In  der  Mitte  der  primären  Rinde
verläuft  ein  Ring  aus  vereinzelten  Sklerenchymfaserbündeln,
die  durch  Steinzellbrücken  mit  einander  verbunden  sind.  Sklereuchymfaserbündel
  sind  in  der  gesamten  Rinde  sehr  reichlich
vorhanden;  sie  treten  besonders  in  der  sekundären  Rinde
meist  in  der  Form  tangentialer  Binden  auf,  die  mit
Marenchymstreifen  abwechseln  und  von  den  einreihigen,  selten
zweireihigen  Markstrahlen  radial  durchbrochen  werden;  sämtliche
  Sklerenchymfaserbündel  werden  von  Kristallkammerfasern
mit  Einzelkristallen  umhüllt.  Auch  vereinzelte  Steinzellnester
treten  in  der  primären  und  sekundären  Rinde  auf.

Cortexr  Quillaiae.  —  Seifenrinde.

Die  von  der  braunen  Borke  befreite,  getrocknete  Achsenrinde
  von  Quillaia  saponaria  A#olm.

Seifenrinde  stellt  flache  oder  nur  wenig  rinnenförmige,
oft  über  10  cm  breite,  gegen  1  m  lange,  bis  1em  dicke,
gelblichweiße  Stücke  dar,  die  auf  der  Außenseite  grob  längsgestreift,
  auf  der  Innenseite  ziemlich  glatt  sind.  Die  leicht
in  dünne  Blatten  spaltbare  Rinde  bricht  mit  Ausnahme
der  innersten  Schicht  zähe  und  grobsplitterig,  dabei  einen
niesenerregenden  Staub  abgebend.  Die  Bruchflächen  lassen
schon  bei  Betrachtung  mit  der  Lupe  Brismen  von  Calciumoxalat
  erkennen.  Die  in  Wasser  aufgeweichte  Rinde  erscheint